Der Verein hat die Hoffnung auf einen Start der Saison vor Fans nicht aufgegeben.
Robert Marien, Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock beschreibt einen „wichtigen Meilenstein“ auf dem Weg zur Rückkehr der Fans gemacht zu haben. Nach dem die DFL dem ganzen bereits einen Riegel davor geschoben hat, und die Saison ohne Fans starten möchte, so tüftelt Marien weiter an einem Konzept, wie es möglich ist, dass Zuschauer in die Stadien dürfem. So äußerte er sich gegenüber der „Bild“ wie folgt: „Die Aussagen haben wir alle zur Kenntnis genommen und sehen das als Ansporn, die jeweiligen Hygienekonzepte noch weiter zu verbessern.“
Geisterspiele finanziell noch tragbar für Vereine?
Sollte es nach wie vor zu Geisterspielen kommen, so wäre das für viele Vereine wohl ein finanzielles Fiasko. „Pro Heimspiel kann man von einem Fehlbetrag von über 200.000 Euro ausgehen, da wäre dementsprechend ein Minus zwischen einer und 1,5 Millionen bis Ende Oktober„, so Marien an einem Rechenbeispiel. So hält er fest: „Fakt ist, dass ein Spiel vor zum Beispiel 5.000 bis 8.000 Zuschauern ein Anfang hin zur Normalität wäre„, so der Hansa-Boss gegenüber der „Ostsee-Zeitung“ und fügt hinzu: „Es wäre ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg raus aus der Krise, bei dem zugleich dem Wichtigsten – der Gesundheit aller – Rechnung getragen werden kann.“ Die Pläne sollen bereits dem Gesndheitsamt und der Polizeiinspektion vorliegen. Demnach sollen sie bereits vorläufig freigegeben worden sein.



Diskussion eröffnen
Sachlich, fair und direkt über die 3. Liga diskutieren.