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Löwen Investor Hasan Ismaik schließt weitere Zahlungen nicht aus

Der Investor Hasan Ismaik hat bereits rund 70 Millionen Euro in den Verein investiert und schließt weitere Zahlungen nicht aus, stellt dafür aber klare Bedingungen.

Der jordanische Millionär, der 2011 beim TSV 1860 München als Geldgeber eingestiegen ist wird deutlich und sagt in einem Interview gegenüber der „Passauer Neuen Presse“: „1860 ist ein Verein mit vielen Strömungen und leider negativer Energie.“ Bereits vor knapp zehn Jahren war es sein Ziel, den Verein wieder zurück in die 1. Bundesliga zu führen.  „Vielleicht war ich zu euphorisch, ohne die Strukturen des Klubs zu kennen. Vielleicht wollte ich zu schnell zu viel, aber ich hatte eigentlich nur eines im Kopf: Diesen Verein wieder dorthin zu führen, wo er eigentlich hingehört – in die Bundesliga!“, so Ismaik.

Den Traum zurück in die Bundesliga, hat er dennoch nicht aufgegeben und ergänzt weiter: „Wenn alle im Verein zusammenhalten würden, könnten wir eine Lawine lostreten!“ Ismaik, der sein Geld vor allem mit Immobilien und Öl verdient hat, schließt weitere Zahlungen an den Verein nicht aus, stellt dafür aber auch Bedingungen, welche es zu erfüllen gilt: „Ich habe dem TSV 1860 vor Monaten mitgeteilt, dass ich grundsätzlich für eine Kapitalerhöhung bereit bin, jedoch nur unter gewissen Voraussetzungen. 1860 braucht kein kleines Konsortium, sondern einen zuverlässigen und großen Partner, der sofort bereit ist, 10 bis 20 Millionen Euro zu investieren. Bis heute warten wir auf Vorschläge.“

„Ich hatte dies anfangs für einen Scherz gehalten“

Über den Ausbau des Grünwalder Stadions ist Ismaik ebenso überrascht und versteht nicht, wieso der Verein mit diesem Vorschlag einverstanden sei: „Es gibt eine Machbarkeitsstudie für das Grünwalder Stadion, die besagt, dass das Stadion auf 18.105 Plätze ausgebaut werden kann. Ich hatte dies anfangs für einen Scherz gehalten. „Was passiert, wenn 1860 plötzlich ans Tor zur Bundesliga anklopft? Will man dann den Fans verkaufen: Sorry, wir können nicht aufsteigen, weil wir kein erstliga-taugliches Stadion haben. Ich verstehe den Eigensinn dieser Leute nicht.“

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