Rot-Weiss Essen nutzt das Pokalspiel beim SV Sonsbeck, um mehreren Spielern aus der zweiten Reihe Einsatzzeit zu geben. Trotz der geplanten Rotation warnt Trainer Uwe Koschinat vor Nachlässigkeit: Das jüngste Duell mit dem Oberligisten wurde für RWE erst in den Schlussminuten entschieden.
Wienand übernimmt im Tor
Am Mittwochabend wartet auf Rot-Weiss Essen die nächste Aufgabe im Verbandspokal. Ab 18 Uhr tritt der Drittligist beim SV Sonsbeck aus der Oberliga Niederrhein an. Im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen den TSV Havelse wird Koschinat seine Anfangsformation auf mehreren Positionen verändern. Eine Personalentscheidung steht bereits fest: Felix Wienand erhält den Platz zwischen den Pfosten. Damit setzt RWE seine Linie aus den vergangenen Jahren fort, dem Torhüter im Pokal Spielpraxis zu verschaffen.
Obuz und Potocnik erhalten ihre Chance
Auch in der Offensive will Koschinat Spielern Einsatzzeit geben, die zuletzt nicht zur Startelf gehörten. Marvin Obuz soll auf dem Flügel beginnen. Im Zentrum ist Jaka Cuber Potocnik von Beginn an eingeplant. Für beide bietet die Begegnung die Gelegenheit, sich unter Pflichtspielbedingungen zu zeigen. Gleichzeitig bleibt der Anspruch des Favoriten eindeutig: RWE will unabhängig von der personellen Besetzung die nächste Runde erreichen. Nicht mitwirken kann Lucas Brumme. Der Außenbahnspieler fällt weiterhin aufgrund seiner Sprunggelenkprobleme aus.
Erinnerung an eine beinahe misslungene Pokalnacht
Dass Sonsbeck nicht unterschätzt werden darf, hat RWE bereits vor knapp zwei Jahren erfahren. Damals lag Essen bis kurz vor dem Ende mit 0:1 zurück. Erst drei späte Treffer verhinderten das Ausscheiden und sorgten noch für einen 3:1-Erfolg. Koschinat bezeichnete diese Erfahrung als ausreichende Warnung. Mehrere Spieler aus dem aktuellen Kader seien seinerzeit bereits dabei gewesen und hätten den schwierigen Verlauf selbst erlebt. Entsprechend werde die Mannschaft professionell auf das erneute Duell vorbereitet.
Die Partie wird damit auch zu einem Test für die Breite des Essener Kaders. Die neu in die Startelf rückenden Spieler sollen ihre Möglichkeit nutzen, ohne dass RWE dabei an Konzentration oder Konsequenz verliert.



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