Seit dem Insolvenzantrag am 15. Juni hat Lauterns Beirats-Sprecher Dr. Markus Merk geschwiegen. Nun äußert er sich erstmals zu ganzen Thematik.
In einem Interview mit der „Bild“ spricht erstmals Dr. Markus Merk über den Insolvenzantrag. „In solch einem Prozess braucht man Ruhe. Durch die Investoren-Angebote haben wir jetzt überhaupt etwas zu entscheiden. Das ist von Vorteil„, so der ehemalige Weltschiedsrichter. Den Roten Teufel liegen derzeit zwei Angebot vor. Zum einen der regionalen Investoren um den Homburger Unternehmer Dr. Peter Theis. Und zum anderen vom Investor aus Dubai.
Ausgang nach wie vor offen
„Ich bin froh, dass es in dem Verfahren einen übergeordneten Kontrollausschuss gibt. Der ist unparteiisch, neutral, transparent und hat unser vollstes Vertrauen. Jedes Angebot verdient meine Wertschätzung und durchläuft alle Kontrollinstanzen bis zum externen Gutachten„, so Merk weiter. „Wir versuchen, den besten Weg für den FCK zu finden. Wir haben jetzt einen demokratischen und unparteiischen Prozess. Ich hoffe bis Ende nächster Woche auf eine Entscheidung„, macht Merk den Fans Hoffnung.
Noch wurde bei den Roten Teufel nichts entschieden. Der Aufsichtsrat traf sich bereits am Mittwochabend und diskutierte sachlich, fair und kontrovers über die Investoren-Angebote. Letztlich wird der Gläubigerausschuss samt gerichtlich bestelltem Sachwalter die Entscheidung treffen.
