Der 1.FC Kaiserslautern wartet auch noch nach dem 8. Spieltag auf den ersten Saisonsieg. Trotz des fünften Unentschiedens sieht Cheftrainer Saibene einen Schritt nach vorne.
Im Spiel zwischen den beiden Ex-Bundesligisten gab es keine Tore zu sehen. Die Roten Teufel müssen weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg in der laufenden Spielzeit warten. Dennoch präsentierte man sich gegen den Tabellenführer aus Rostock keineswegs schlechter. Das sieht auch Cheftrainer Saibene so und war nach dem Spielende „sehr zufrieden“ mit seiner Mannschaft und sagt weiter: „Wir sind sehr dominant aufgetreten und hatten viel Ballbesitz. Das war eine klare Steigerung gegenüber den vergangenen Spielen.“ Mahnt aber auch an: „Die letzte Überzeugung in der Box hat mit gefehlt.“
Roten Teufel warten auf ersten Saisonsieg
Dabei hat soviel zu einem Tor gar nicht gefehlt. In der 30. Spielminute war es Pourie, der knapp am Tor links vorbei schoss. In der 2. Halbzeit wäre fast eine verunglückte Flanke von Redondo im Tor von Kolke gelandet, der Pfosten rettete jedoch. „Ich bin mit der Leistung nicht unzufrieden. Es war ein Schritt nach vorne – auch was Leidenschaft und Wille angeht.“ Dennoch muss endlich der erste Saisonsieg her. Zwar beträgt der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz aktuell gerade einmal drei Punkte (MSV Duisburg, 8. Punkte), aber für die Psyche der Jungs, wäre es umso wichtiger, dass man sich endlich mit drei Zählern belohnt.
„Uns läuft so langsam die Zeit davon. Wir brauchen jetzt endlich mal einen Dreier, um auch das schöne Gefühl eines Sieges mal wieder zu haben„, so Marvin Pourié gegenüber dem Fanmagazin „Der Betze brennt„. „Immer nur zu hören, wir waren etwas besser, bringt uns auf Dauer nichts. Im Moment fühlt es sich scheiße und wie eine Niederlage an.“



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