Während die meisten den 1.FC Kaiserslautern bereits als sicheren Absteiger sehen, glaubt der ehemalige Kapitän Martin Amedick noch an das kleine Wunder.
Sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, dass gilt es nun aufzuholen. Während viele Fans und ehemalige Spieler nicht mehr an das Ziel Klassenerhalt glauben, so gibt es bei einigen doch noch einen Funken Hoffnung. So auch bei Martin Amedick. Der heute 38-Jährige war einst Kapitän bei den Roten Teufeln, lief insgesamt in 105 Spielen in der 1. und 2. Bundesliga für die Pfälzer auf. Seinen ehemaligen Verein hat er nie aus den Augen verloren.
Es benötigt nun Mentalitäts-Monster auf dem Platz
„14 Remis zeigen, dass das Potenzial da ist und man sicher auch oft nah an einem Sieg dran war. Man muss jetzt das Positive herausstellen“, so Amedick gegenüber der „Bild“ und sagt weiter: „Bei uns hat man früher immer gesagt, dass du diese ein, zwei Mentalitäts-Monster brauchst. Heißt: Es müssen jetzt vier oder fünf Spieler auf dem Platz vorangehen. Der Kapitän alleine kann das nicht stemmen und es wäre auch unfair, ihm die ganze Last zu übertragen.“ Doch wer übernimmt nun die Führungsrolle auf dem Platz?
Den 1.FC Kaiserslautern nun so am Boden zu sehen, dass schmerzt auch den früheren Kapitän, der einst unter dem damaligen Cheftrainer Marco Kurz in die Bundesliga aufgestiegen war. „Wenn man als Spieler mit dem FCK in die Bundesliga aufgestiegen ist und nun sieht, dass der Klub zehn Jahre später mit dem Rücken zur Wand steht, ist das schon bitter.“



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