Vor rund einer Woche haben Türkgücü München und Serdar Dayat die Zusammenarbeit beendet. Grund hierfür sollen gesundheitliche Probleme gewesen sein. Serdar Dayat widerspricht den angeblichen Rückenproblemen nun.
In einem Interview mit „Sport1“ spricht Dayat erstmals über sein Aus bei Türkgücü München. Dort sagt er, dass er den Trainerposten damals auch aus „emotionalen Gründen“ angenommen hatte. „Es war eine Herzensentscheidung und ich habe mit einem guten Gefühl angefangen. In der Folgezeit verflachte dieses Gefühl. Mein Rücken wurde dabei jedoch nicht in Mitleidenschaft gezogen. Meinem Rücken geht es demzufolge immer noch gut. Jedoch braucht ein Trainer ein harmonisches Umfeld und die nötige Ruhe, um effektiv arbeiten zu können. Diese Voraussetzungen waren leider von Anfang an nicht vorhanden„, so Dayat weiter.
Für den Drittliganeuling erwartet Dayat, dass es nächstes Jahr einer schwere Saison werden könnte, und man sich „weniger auf den Aufstieg konzentrieren“ sollte, “ als auf die Etablierung klarer Strukturen und klar definierter Verantwortungsbereiche. Wenn das gelingt, kommt auch der Erfolg. Wenn dies nicht gelingt, kann es eine sehr schwierige Saison werden.“ Wie es für den 51-Jährigen künftig weiter gehen wird, lässt er offen. „Man wird sehen, was die Zeit bringt.“



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