Die Münchner Löwen reisen am Samstag zum MSV Duisburg in die Schauinsland-Reisen-Arena. Trotz der Niederlage bei seiner Premiere erhielt der neue Trainer Maurizio Jacobacci mediale Unterstützung von Präsident Robert Reisinger. Im Spiel gegen die Zebras will der Coach nun die Wende einleiten.
Der 60-jährige Coach machte auf der Pressekonferenz deutlich, dass es nun darum geht, „Punkte zu holen und als Team ein gutes Resultat zu erreichen. Nur so kommen wir aus der Negativspirale heraus.“ Den Spielern werden Werte vermittelt, die für den Erfolg wichtig sind. „Ich wiederhole es immer wieder, nur so bleibt es in den Köpfen“, so der 60-Jährige. Jesper Verlaat wird wegen einer gelben Karte nicht spielen können, Tim Rieder und Erik Tallig wegen schwerer Knieverletzungen. Der 18-jährige Marius Wörl kehrt in den Kader zurück.
Jacobacci möchte kontrolliertes Aufbauspiel und mehr Sicherheit im Ballbesitz
Jacobacci geht es vor allem darum, dass man in der aktuellen Situation nur als Einheit und Kollektiv funktionieren kann und die Leistung der Mannschaft wichtiger ist als die einzelner Spieler. „Wir müssen im eigenen Ballbesitz wieder Sicherheit bekommen. Wir haben genügend Stürmer vorne, die fähig sind, Tore zu machen“. Seit drei Spielen haben die Löwen kein eigenes Tor mehr erzielt, die Abschlussschwäche bleibt ein unübersehbares Manko. „Vielleicht sind sie lockerer, wenn sie von der Bank kommen“, so der Coach weiter. Der MSV Duisburg hat aus den letzten fünf Spielen acht Punkte geholt und wird eine harte Aufgabe für die Löwen.



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