Wie bereits bekannt, plant Interimstrainer Ziehl beim 1. FC Saarbrücken bis zum Ende der laufenden Saison in Doppelfunktion zu arbeiten und erst danach einen neuen Cheftrainer zu suchen. Aufgrund der sportlichen Talfahrt der Mannschaft denkt Ziehl nun aber darüber nach, schon früher einen Nachfolger zu präsentieren.
In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung bestätigte Ziehl, dass er sich bereits Gedanken gemacht habe, welche Lösung für die Mannschaft und den Verein die beste sei. Sollten die Ergebnisse auch in den nächsten Spielen ausbleiben, könnte Ziehl zum Handeln gezwungen sein. Noch hat er aber das Gefühl, dass er die Mannschaft erreicht und die Grundidee, wie man spielen will, umgesetzt wird. So sagt er gegenüber der Zeitung: „Letztlich ist die Leistung der letzten Spiele gut, nur die Ergebnisse passten nicht. Die Grundidee, wie man spielen möchte, wird umgesetzt. Es ist eine Intensität auf dem Platz. Die Leistung funktioniert und passt.“
Garantie gibt es keine
Ziel ist es, die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Vor der Winterpause konnte Ziehl immerhin sechs von acht Drittligaspielen gewinnen. „Wenn im Grunde alles anders läuft als geplant, die Mannschaft die Ideen einfach nicht annimmt oder verschiedene Themen aufkommen und man merkt, es funktioniert nicht zusammen, muss man sich mehr Gedanken machen“, heißt es weiter. Er sagt aber auch: „Vielleicht hat jemand anderes einfach mehr Glück. Es gibt aber keine Garantie.“ Ziehl hofft daher, dass er mit den Saarbrückern wieder die Kurve kriegt und an die erfolgreiche Phase vor der Winterpause anknüpfen kann.



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