Der TSV 1860 München hat in dieser Woche mit der Vorstellung des neuen Cheftrainers Argirios Giannikis eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Entgegen den allgemeinen Erwartungen und medialen Spekulationen fiel die Wahl jedoch nicht auf Marco Antwerpen, der zuvor als heißer Kandidat für den Posten gehandelt worden war. Ein Blick hinter die Kulissen dieser überraschenden Entscheidung.
Die Entscheidung fiel anders aus, und Hans Sitzberger, der Vizepräsident des Vereins, der an der Auswahl beteiligt war, erklärte in einem Interview mit der „tz„, warum man sich für Argirios Giannikis und nicht für Antwerpen entschied. Sitzberger erklärte dabei, Giannikis sei der überzeugendere Kandidat gewesen. „Er hatte das schlüssigere Konzept“, so 1860-Vize-Präsident Sitzberger, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Sommerpause. Seine Präsentation und seine Art zu kommunizieren beeindruckten das Auswahlkomitee, im Gegensatz zu Antwerpen, dessen Ansätze weniger klar erschienen.
Giannikis überzeugt mit beeindruckender Bilanz
Der 52-jährige Marco Antwerpen ist seit seiner Trennung vom 1. FC Kaiserslautern am 10. Mai 2022 auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Seine Trainerkarriere umfasst unter anderem Stationen bei den Würzburger Kickers und Eintracht Braunschweig. Der frischgebackene 1860-Trainer Giannikis feierte zuvor Erfolge bei Rot-Weiss Essen, wo er seit Oktober 2017 tätig war und einen beeindruckenden Punkteschnitt von 1,88 Zählern pro Spiel erzielte. Seine Zeit bei Rot-Weiss Essen endete mit dem Wechsel zum VfR Aalen.
Seine erfolgreiche Zeit bei PAS Giannia und AEK Athen sowie seine starken Leistungen bei Rot-Weiss Essen überzeugten die Verantwortlichen des TSV 1860 München, eine neue Richtung einzuschlagen und Giannikis als neuen Cheftrainer zu verpflichten.



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