Im entscheidenden Spiel gegen den direkten Konkurrenten Lübeck musste Waldhof Mannheim eine enttäuschende Niederlage hinnehmen, die das Team wieder in die Abstiegszone brachte. Terrence Boyd, der als Königstransfer galt, konnte trotz seiner Bemühungen und guter Ansätze die Wende nicht herbeiführen und ist enttäuscht nach der Niederlage.
Trotz des Führungstreffers durch Marcel Seegert und einiger vielversprechender Momente gelang es Boyd nicht, selbst ein Tor zu erzielen. Selbstkritik und die Einsicht, dass die Mannschaft ihre Chancen nicht genutzt hatte, spiegelten sich in seinen Kommentaren wider. „Wir hatten die Chance zum 2:0 und müssen uns deshalb an die eigene Nase fassen„“, so Boyd gegenüber dem „Mannheimer Morgen“. Weiter sagt er, „was in der Mannschaft steckt – das müssen wir eben noch effizienter auf den Platz bringen„.
Trainer Rüdiger Rehm sieht zusätzliches Training und Zeit als Schlüssel zur Verbesserung. Mit dem bevorstehenden Spiel gegen Dynamo Dresden hat Mannheim die Chance, sich schnell aus der Abstiegszone zu befreien, steht aber auch unter Druck, nicht noch weiter abzurutschen.


