Nach der enttäuschenden Niederlage am vergangenen Wochenende richtet sich der Blick nun auf das nächste Spiel in der englischen Woche gegen den SV Waldhof Mannheim. Für die Dresdner die Chance, die ersten Punkte des Jahres einzufahren und sich von der Niederlage zu erholen. Begleitet wird die Mannschaft von Markus Anfang von rund 1.300 eigenen Fans.
Für die Mannheimer steht viel auf dem Spiel. Nach einem Sommer des Umbruchs, geprägt vom Verlust wichtiger Spieler rangiert das Team von Cheftrainer Rüdiger Rehm auf Platz 17 – ein bedrohlicher Abstiegsplatz. Die Winterpause wurde genutzt, um den Kader mit dem torgefährlichen Terrence Boyd und Kevin Goden zu verstärken, dessen Einfluss im ersten Spiel nach der Pause allerdings noch nicht zu spüren war. Verzichten müssen die Dresdner weiterhin auf die Langzeitverletzten Kyrylo Melichenko und Stefan Drljaca.
„Markus Anfangs Optimismus vor dem Spiel
Zudem droht Erik Herrmann krankheitsbedingt auszufallen und der Einsatz von Claudio Kammerknecht ist wegen einer Schulterverletzung fraglich. Trotz dieser Personalsorgen blickt Cheftrainer Markus Anfang zuversichtlich auf das kommende Spiel. „Wenn wir es so machen, wie gegen Sandhausen und so viel Dominanz und Ballbesitz haben, dann werden sie zwangsläufig tiefer stehen.“ Anfang erwartet, dass die Mannheimer gerade vor heimischem Publikum nicht defensiv spielen werden. „Mannheim spielt zu Hause und ich glaube nicht, dass sie sich vor heimischem Publikum hinten reinstellen, aber darauf haben wir wenig Einfluss.“
Die bisherige Bilanz der beiden Mannschaften ist ausgeglichen: Beide Teams haben jeweils zweimal gewonnen, und zwar immer zu Hause. Auswärts konnte noch keine der beiden Mannschaften gewinnen. Rund 12.000 Zuschauer werden im Carl-Benz-Stadion erwartet, darunter etwa 1.300 Fans aus Dresden, die ihre Mannschaft nach Mannheim begleiten werden.


