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SV Waldhof Mannheim wegen Fan-Fehlverhaltens mit hoher Geldstrafe belegt

Der SV Waldhof Mannheim wurde wegen mehrerer Vorfälle von Fehlverhalten seiner Fans zu einer erheblichen Geldstrafe verurteilt.

Die Vorfälle, die sich über mehrere Spiele erstreckten, umfassten eine Reihe von Vergehen: rassistische Äußerungen, das Abbrennen von Pyrotechnik und das Werfen von Gegenständen auf das Spielfeld. Die ersten Anzeichen dieses inakzeptablen Verhaltens zeigten sich bereits im August in München, als ein Mannheimer Fan rassistische Äußerungen und Gesten von sich gab. Dieser Vorfall war der Startschuss für eine Reihe von Regelverstößen, die nun vom Sportgericht geahndet wurden. Während des Spiels in München wurden 25 bengalische Fackeln und ein Knallkörper gezündet, was zu einer kurzen Spielunterbrechung führte.

Investition in Sicherheitsmaßnahmen und Anti-Diskriminierung

Weitere Vorfälle waren das Werfen von Bechern und Feuerzeugen auf das Spielfeld sowie ein tätlicher Angriff auf einen Ordner. Insgesamt müssen die Mannheimer 33.120 Euro bezahlen. Der SV Waldhof Mannheim hat die Möglichkeit, bis zu 7.000 Euro für sicherheitstechnische Verbesserungen oder Gewaltprävention einzusetzen. Zusätzlich können bis zu 4.000 Euro für Initiativen gegen Rassismus und Diskriminierung eingesetzt werden. Diese Ausgaben müssen dem DFB bis spätestens 31. Juli 2024 nachgewiesen werden.