Laut einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vom Montagabend haben alle 20 Vereine der aktuellen 3. Liga sowie 25 Mannschaften aus den Regionalligen ihren Teilnahmewunsch bekundet.
Die Namen der Bewerber wurden vom DFB nicht bekannt gegeben. Nach einem Bericht von „TAG24“ sind nun einige Vereine aus dem Nordosten Deutschlands bekannt, die Ambitionen auf die überregionale Liga haben. Zu den Anwärtern gehört der Greifswalder FC als Tabellenführer, gefolgt von Energie Cottbus, BFC Dynamo, VSG Altglienicke, Viktoria Berlin, SV Babelsberg und Carl Zeiss Jena. Bei einigen dieser Vereine ist die Situation der Heimspielstätten allerdings noch ungewiss. So liebäugelt Greifswald mit einem weit entfernten Stadion in Lübeck, während der BFC Dynamo wegen zu erwartender Verzögerungen bei der Modernisierung des eigenen Stadions vorübergehend ins Mommsenstadion umziehen könnte. Ähnliche Pläne hegt auch Viktoria Berlin im Falle des Aufstiegs.
Auf dem Sprung in die 3. Liga: Hoffnungen und Hürden der Bewerber
Cottbus, Jena und Babelsberg hingegen verfügen aufgrund ihrer historischen Verbindung zum Profifußball bereits über geeignete Spielstätten. Während im Nordosten des Landes ein reges Interesse am Wiedereinstieg in den Profifußball zu beobachten ist, zeigt sich in anderen Regionen ein differenziertes Bild. Insbesondere in den Regionalligen West und Südwest haben sich namhafte Traditionsvereine wie Alemannia Aachen und die Stuttgarter Kickers für die 3. Liga beworben. Demgegenüber ist die Liga im Norden und in Bayern weniger dicht mit Bewerbern besetzt, hier dominieren vor allem semiprofessionelle Teams.
So haben sich aus Bayern nur die Würzburger Kickers und die zweite Mannschaft des FC Bayern München beworben. In Norddeutschland zogen Holstein Kiel II und Teutonia Ottensen ihre Bewerbungen zurück, wobei Teutonia Ottensen sportlichen Rückstand und logistische Schwierigkeiten als Gründe nannte. Auch die Entscheidung von Hannover 96 II, sich für eine höhere Spielklasse zu bewerben, wirft Fragen auf, da unklar ist, ob der Verein für diesen Schritt bereit ist.



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