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Endlich ein Sieg: Wörles Umstellung gibt Preußen neue Hoffnung

Diesmal kippte das Spiel zugunsten von Preußen Münster. Nach dem verspielten Vorsprung in Großaspach bewies die Mannschaft von Thomas Wörle im Westfalenpokal, dass sie auch einen Rückstand drehen kann. Das 3:2 bei Regionalligist SG Wattenscheid 09 bringt den Einzug ins Viertelfinale und ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis. Die frühe Auswechslung von Montell Ndikom trübt allerdings die Erleichterung.

Wörle verändert Personal und System

Zur Pause lag Münster mit 0:1 zurück. Der Favorit bekam die Partie zunächst nicht unter Kontrolle und war auf Torwart Matthis Harsman angewiesen, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Wörle reagierte mit drei Wechseln und löste nach Vereinsangaben die Dreierkette zugunsten eines offensiveren 4-2-3-1 auf. Die zweite Hälfte brachte den gewünschten Umschwung. Makridis glich aus, Joshua Mees sorgte für die Führung, Niklas Varelmann erhöhte auf 3:1. Der eingewechselte Nachwuchsspieler setzte damit ein Ausrufezeichen. Ein später Strafstoß brachte Wattenscheid noch einmal heran, Münster verteidigte den knappen Vorsprung aber bis zum Ende.

Die Bedeutung des Erfolgs reicht über das Weiterkommen hinaus: Nach fünf Ligaspielen ohne Sieg hatte die Mannschaft wieder ein Ergebnis, das ihre Reaktion belohnte. „Natürlich tut so ein Sieg gut“, so Wörle.

Ndikom muss früh vom Feld

Für neue Unsicherheit sorgt derweil Ndikom. Der Offensivspieler musste bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. BILD berichtet von Hüftproblemen und einer für Mittwoch vorgesehenen Untersuchung. Eine gesicherte Diagnose oder Ausfalldauer liegt in den ausgewerteten Meldungen nicht vor.

Der 21-Jährige kam im Sommer aus dem Nachwuchs von Hannover 96 nach Münster. Der SCP verpflichtete ihn als entwicklungsfähigen Flügelspieler; bereits vor seinem Wechsel hatte er Erfahrung in der 2. Bundesliga und der 3. Liga gesammelt. Ob Wörle am Wochenende auf ihn zurückgreifen kann, bleibt vorerst offen.

Der nächste Beweis muss in der Liga folgen

Dort steht Münster mit zwölf Punkten auf Platz zwölf und nur einen Zähler vor dem ersten Abstiegsrang. Gegen Fortuna Köln am Sonntag, 25. Oktober, um 16.30 Uhr muss aus dem Pokalerfolg deshalb auch sportlich etwas folgen. Der Zuspruch ist weiterhin groß: Nach Angaben des Vereins war die Fiffi-Gerritzen-Kurve bereits am Montag ausverkauft. Für das Heimspiel wurde der verfügbare Heimbereich um den Gästesitzblock G erweitert.

Wattenscheid hat gezeigt, welche Wirkung Wechsel und eine veränderte Ordnung entfalten können. Dass Münster nach dem späten Gegentor den Vorsprung hielt, ist ebenfalls ein positives Signal. Für eine Trendwende braucht es nun jedoch über ein ganzes Ligaspiel hinweg die Stabilität, die zuletzt mehrfach verloren ging.

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