Mitten in einem hart umkämpften Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken, das mit einem Unentschieden endete, erreichte Rot-Weiss Essen eine freudige Nachricht aus der Heimatstadt: Der Rat der Stadt Essen hat grünes Licht für den lang ersehnten Stadionausbau gegeben.
Die Entscheidung, die noch während des Spiels über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde, bedeutet für die Mannschaft und ihre Fans eine wichtige Entwicklung. Am gestrigen Mittwoch wurde bekannt gegeben, dass 1,15 Millionen Euro für die architektonische Planung der Erweiterung der vier offenen Ecken des Stadions an der Hafenstraße bereitgestellt werden. Damit beginnt eine neue Ära für den Traditionsverein, der seine Infrastruktur modernisieren und die Kapazität auf 26.600 Plätze erhöhen will.
Neuer Pachtvertrag für Rot-Weiss
Die Stadt Essen bestätigte zudem den Abschluss eines neuen Stadionmietvertrages, der den bis zum 30. Juni 2027 laufenden Vertrag ablöst. Die neuen Konditionen, denen der Aufsichtsrat von Rot-Weiss bereits zugestimmt hat, sehen eine Erhöhung der Pacht auf 900.000 Euro pro Jahr vor, wie aus einem aktuellen Bericht der „WAZ“ hervorgeht. Zuvor war eine jährliche Pacht in Höhe von 390.000 Euro fällig. Diese Anpassung trägt dem gestiegenen Interesse und den höheren Besucherzahlen bei den Heimspielen Rechnung, die in dieser Saison durchschnittlich 16.266 Fans anlockten.
Die Investition in das Stadion und die verbesserten Vertragsbedingungen sind nicht nur ein Bekenntnis der Stadt Essen zu ihrem Fußballverein, sondern auch ein klares Signal an die Fans und die Region, dass der Verein eine größere Bühne anstrebt. Durch den Ausbau könnten nicht nur die Einnahmen pro Spieltag gesteigert, sondern auch internationale Spiele in Essen ausgetragen werden. Für den Ausbau der Ecken werden rund 25 Millionen Euro fällig.


