Die Abstiegsgefahr für den SV Waldhof Mannheim ist nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Verl wieder gestiegen. Die Mannschaft ist nur noch einen winzigen Schritt vom Abstieg entfernt.
Noch vor zwei Wochen sah es so aus, als könnte Waldhof mit einem Unentschieden gegen den fast sicheren Absteiger MSV Duisburg den Klassenerhalt perfekt machen. Man hatte einen komfortablen Sechs-Punkte-Vorsprung und das bessere Torverhältnis gegenüber dem schwächelnden Halleschen FC. Doch die Situation hat sich dramatisch verändert. Inzwischen hat sich gezeigt, dass im Abstiegskampf alles passieren kann. Zwei 1:0-Siege in Folge, darunter gegen den 1. FC Saarbrücken, haben den Hallensern neuen Schwung gegeben.
Mannschaft ist stabil
Waldhof hingegen hat aus zwei Spielen nur einen Punkt geholt und musste sich im letzten Spiel in Verl nach einem Platzverweis für Samuel Abifade ein Unentschieden hart erkämpfen. Im normalen Elf gegen Elf hätte die Mannschaft das Spiel wahrscheinlich gewonnen, musste sich aber mit einem Punkt begnügen. Dieser Punkt könnte entscheidend sein, da nur noch drei Spiele bis zum Saisonende verbleiben und der Abstieg droht. Nun gilt es, die Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu geraten. „Die Mannschaft zerfällt nicht, sie ist stabil. Und so müssen wir weitermachen„, so der technische Direktor Anthony gegenüber dem „Mannheimer Morgen„.
Trotz des Drucks zeigte Waldhof in Verl in der ersten Halbzeit eine starke Leistung, doch die Gelb-Rote Karte für Abifade kurz nach der Pause veränderte das Spiel völlig. „Dann mussten wir die ganze Zeit verteidigen, da muss man viel leiden und viel laufen“, so Antwerpen. Die letzten Spieltage versprechen besonders spannend zu werden. Halle hat noch schwere Spiele vor sich, aber auch Waldhof steht vor Herausforderungen, darunter ein Heimspiel gegen Sandhausen und ein letztes Auswärtsspiel in Aue. „In den letzten Spielen ist immer viel möglich. Andere Mannschaften werden schwächer, dann gibt es plötzlich komische Ergebnisse“, so Antwerpen weiter.


