Die angestrebte Reform der Regionalliga lässt weiter auf sich warten. Ein Beschluss noch im Jahr 2025 scheint unrealistisch, sodass die Weichen für eine mögliche Umsetzung nun frühestens im Jahr 2026 gestellt werden.
Reformziel bleibt: Direkter Aufstieg für alle Regionalliga-Meister
Die Initiative „Aufstiegsreform 2025” setzt sich weiterhin dafür ein, die fünf Regionalligen auf vier zu reduzieren, um jedem Meister den direkten Aufstieg in die 3. Liga zu ermöglichen. Ursprünglich war der reguläre DFB-Bundestag im November 2025 als Termin für einen Reformbeschluss vorgesehen. Laut Tommy Haeder, Sprecher der Initiative und Geschäftsstellenleiter beim Chemnitzer FC, wird es laut einem Bericht des „MDR“ jedoch „wohl doch noch etwas länger“ dauern.
Nun soll eine deutschlandweite Arbeitsgruppe mit je drei Vereinsvertretern pro Regionalliga und Vertretern der Verbände eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist ein Mandat, das beim Bundestag im November beschlossen werden muss.
Reformvotum möglicherweise erst 2026
Anstelle eines Beschlusses im November wird nun ein außerordentlicher Bundestag im ersten Halbjahr 2026 angestrebt. Haeder sagt: „Es wäre wichtig, ein klares Votum zu haben, damit das, was die Arbeitsgruppe hervorbringt, auch umgesetzt wird.“ Ein Inkrafttreten vor 2028 ist ohnehin unrealistisch. Offen bleibt, ob bis 2026 genügend Zustimmung unter Vereinen und Verbänden erreicht wird. Der DFB signalisiert seine Bereitschaft, in der Rolle eines Vermittlers zu agieren.



Diskussion eröffnen
Sachlich, fair und direkt über die 3. Liga diskutieren.