Start Vereine Fortuna Düsseldorf 19.000 Dauerkarten: Fortuna stellt neuen Drittliga-Rekord auf

19.000 Dauerkarten: Fortuna stellt neuen Drittliga-Rekord auf

Der Abstieg in die 3. Liga hat die Bindung der Fortuna-Fans kaum geschwächt. Der Verein meldet 19.000 verkaufte Dauerkarten und baut damit seinen bereits aufgestellten Drittliga-Rekord aus. Gegenüber der vergangenen Saison beträgt der Rückgang lediglich 1.500 Saisontickets.

Rekordmarke deutlich ausgebaut

Noch nie hat ein Drittligist so viele Dauerkarten für eine Saison verkauft. Fortuna Düsseldorf hatte die bisherige Bestmarke bereits während der Verkaufsphase übertroffen, mit dem nun veröffentlichten Endstand steht der neue Rekord bei 19.000 Tickets. Bemerkenswert ist vor allem der Vergleich mit dem Vorjahr. Damals gingen die Düsseldorfer als Zweitligist mit ambitionierten Zielen in die Saison und verkauften 20.500 Dauerkarten. Trotz des anschließenden Abstiegs entschieden sich somit fast 93 Prozent der bisherigen Inhaber erneut für ein Saisonticket.

Nachfrage übertrifft interne Erwartungen

Nach Informationen der „Rheinischen Post“ soll der Klub intern lediglich mit 13.000 verkauften Dauerkarten gerechnet haben. Diese Zahl wurde von Fortuna nicht offiziell bestätigt. Der tatsächliche Endstand liegt 6.000 Tickets darüber. Der Verein sprach angesichts der Nachfrage von einer „unglaublichen Unterstützung“. Dazu beigetragen haben dürfte auch die Preisgestaltung: Die Dauerkarten wurden gegenüber der Vorsaison nicht verteuert, in einzelnen Bereichen sanken die Preise sogar. Mitglieder bezahlen zudem nur zwölf der 19 Liga-Heimspiele, Nichtmitglieder 13.

Volle Ränge als wichtiger Faktor

Für Fortuna ist die große Resonanz mehr als ein finanzielles Signal. Die hohe Zahl fest gebundener Zuschauer verspricht auch in der 3. Liga eine starke Heimkulisse und zeigt, dass ein großer Teil der Anhängerschaft den sportlichen Rückschlag mitträgt. Damit beginnt die neue Saison für die Düsseldorfer zumindest auf den Rängen mit einem klaren Vorteil: Während sich der Verein sportlich in einer neuen Liga behaupten muss, bleibt die Unterstützung nahezu auf Zweitliga-Niveau.

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