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FC Ingolstadt trennt sich von Cheftrainerin Sabrina Wittmann

Foto: Lars Zimmermann/Sportfotografie

Der FC Ingolstadt 04 zieht auf der Trainerposition die Konsequenzen aus der sportlichen Entwicklung: Sabrina Wittmann ist nicht länger Cheftrainerin der Schanzer. Der Verein teilte der 35-Jährigen die Entscheidung am Donnerstag in einem persönlichen Gespräch mit. Wer ihre Nachfolge übernimmt, steht noch nicht fest.

Ingolstadt will mit Trainerwechsel neue Impulse setzen

Für Sabrina Wittmann endet damit nach mehr als zwei Jahren die Verantwortung für die Profimannschaft des FC Ingolstadt. Die Vereinsführung begründet die Trennung nicht allein mit den bisherigen Ergebnissen der laufenden Drittliga-Saison, sondern verweist auch auf die Entwicklung über einen längeren Zeitraum. Geschäftsführer Harald Gärtner erklärte, die Verantwortlichen hätten die sportliche Situation intensiv bewertet. Aus Sicht des FCI sei nun eine Veränderung notwendig, um der Mannschaft für die kommenden Aufgaben einen neuen Impuls zu geben.

Gleichzeitig machte Gärtner deutlich, dass die Entscheidung den Verantwortlichen aufgrund der engen Verbindung Wittmanns zum Klub schwergefallen sei. Der Verein dankte der bisherigen Trainerin für ihre Arbeit und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute.

Wittmanns lange Geschichte beim FCI endet vorerst

Die Verbindung zwischen Sabrina Wittmann und dem FC Ingolstadt reicht deutlich weiter zurück als ihre Zeit bei den Profis. Bereits seit 2009 arbeitete sie im Nachwuchsleistungszentrum des Vereins und betreute dort verschiedene Mannschaften. Später übernahm sie als Direktorin Entwicklung Fußball zusätzliche Verantwortung.

Im Mai 2024 rückte Wittmann schließlich zur Profimannschaft auf und übernahm zunächst interimsweise den Cheftrainerposten. Anschließend entschied sich der Klub für eine dauerhafte Zusammenarbeit auf dieser Position. Im Januar 2026 schloss Wittmann zudem erfolgreich die Ausbildung zur UEFA-Pro-Lizenz ab. Mit der jetzigen Entscheidung endet damit ein außergewöhnlich langer gemeinsamer Weg innerhalb des Vereins, zumindest auf sportlich verantwortlicher Ebene.

Wittmann: „Ich hätte sehr gerne weitergemacht“

Die bisherige Cheftrainerin machte in ihrer Stellungnahme deutlich, dass die Entscheidung nicht ihrem eigenen Wunsch entsprach. „Ich hätte sehr gerne weitergemacht und den Weg mit einer Mannschaft voller außergewöhnlicher Charaktere fortgesetzt“, sagte Wittmann. Gleichzeitig sprach sie offen über den entscheidenden Punkt aus ihrer Sicht: „Leider ist das Vertrauen hierfür nicht mehr da und der Verein hat sich für eine andere Lösung entschieden.“

Besonders deutlich wurde ihre emotionale Bindung an den Klub. Ingolstadt sei für sie weit mehr als lediglich eine berufliche Station gewesen. „Hier war ich zu Hause. Hier bin ich fußballerisch groß geworden“, erklärte die 35-Jährige.

Nachfolge beim FCI noch ungeklärt

Wer künftig die Mannschaft der Schanzer betreuen wird, ist noch offen. Der FC Ingolstadt kündigte an, zeitnah über die Nachfolgeregelung auf der Cheftrainerposition zu informieren. Damit steht dem Drittligisten unmittelbar die nächste wichtige Personalentscheidung bevor. Nach der Trennung von einer Trainerin, die über viele Jahre eng mit dem Verein verbunden war, soll ein neuer Verantwortlicher nun den erhofften sportlichen Impuls setzen.

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