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1. FC Saarbrücken plant wohl doch einen Fußballcampus

Das Präsidium des 1. FC Saarbrücken hat angekündigt, nun doch einen Fußballcampus auf dem Gelände der Galgendell in Saarbrücken errichten zu wollen.

Die Entscheidung kam überraschend, nachdem sich der Verein Anfang Februar von einem Video distanziert hatte, das ein geplantes Profizentrum zeigte. Zudem hatte die Stadt Saarbrücken signalisiert, dass der Bau eines Rasenplatzes planungsrechtlich keine Aussicht auf Erfolg habe. Der Bauantrag für den Fußballcampus wurde nun von der Maxi Sports GmbH gestellt, die Eigentümerin des Geländes und der Soccerarena ist und mit dem 1. FC Saarbrücken zusammenarbeitet.

Fehlende Fläche: 1. FC Saarbrücken will 25 Meter Gelände kaufen oder anmieten

Nach Angaben des FCS-Präsidiums läuft derzeit das Genehmigungsverfahren. Um den notwendigen Rasenplatz inklusive Rasenheizung bauen zu können, fehlen allerdings noch rund 25 Meter Grundstücksfläche. Diese Fläche will der Verein kaufen oder pachten. Baudezernent Patrick Berberich zeigte sich von der Entscheidung des Vereins überrascht und betonte, dass es für das Vorhaben in der Galgendell nach wie vor weder eine baurechtliche noch eine planungsrechtliche Grundlage gebe.

FCS weist Kritik zurück: Politische Zugehörigkeit keine Rolle bei Immobiliengeschäft

Außerdem sagte er: „Das aktuelle Hin und Her zeigt recht eindrucksvoll auf, wie wichtig ein geordnetes Verfahren und eine professionelle Herangehensweise für eine erfolgreiche Projektumsetzung sind.“ FCS-Präsident Hartmut Ostermann wies außerdem die Kritik zurück, die Geschäftsführerin von Maxi-Sports, Alexandra Pitino (Schwester des neuen FCS-Vizepräsidenten), sei Mitarbeiterin der AfD-Landtagsfraktion. Er betonte, dass es bei dem Projekt um das Objekt und ein Immobiliengeschäft gehe und nicht um die politische Zugehörigkeit einer Mitarbeiterin.

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