Beim Spiel gegen den VfB Lübeck am 15. Dezember haben die Fans von Rot-Weiss Essen eine große Pyroshow inszeniert. Die Aktion hat für den Verein nun erhebliche finanzielle Folgen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) reagierte prompt und verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 28.000 Euro gegen den Verein.
Grund für die Strafe war das Abbrennen von 70 bengalischen Fackeln und zehn Blinkern durch die Fans auf der Westtribüne, die als Hommage an einen verstorbenen Ultra gedacht waren. Der DFB ermöglicht dem Verein jedoch, einen Teil der Strafe in eine Investition in die Zukunft umzuwandeln: Bis zu 9.300 Euro der Strafsumme können für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden. Diese Investition muss dem DFB allerdings bis zum 31. Juli 2024 detailliert nachgewiesen werden. Dem Urteil wurde seitens des Vereins bereits zugestimmt, somit ist es rechtskräftig.


