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SC Verl holt Moritz Kaube und setzt auf Tempo für die rechte Seite

Foto: SC Verl

Nach dem Rückschlag kommt der Neustart: Moritz Kaube setzt seine Karriere künftig beim SC Verl fort. Der Offensivspieler, der in Augsburg nach einem Kreuzbandriss um sein Comeback kämpfen musste, bekommt in Ostwestfalen nun die Chance auf den nächsten Entwicklungsschritt. Für den Drittligisten ist der 25-Jährige mehr als nur ein weiterer Sommertransfer.

Ein Wechsel mit Vorgeschichte

Der SC Verl hat den nächsten Neuzugang für die kommende Saison präsentiert und dabei einen Spieler verpflichtet, der nicht nur sportlich interessant ist, sondern auch eine besondere Geschichte mitbringt. Moritz Kaube wechselt von der zweiten Mannschaft des FC Augsburg nach Ostwestfalen und soll beim Sportclub künftig neue Impulse auf der rechten Seite setzen.

In den vergangenen drei Jahren lief der 25-Jährige für Augsburg II auf und sammelte in diesem Zeitraum 50 Einsätze. Seine Entwicklung wurde zuletzt allerdings jäh gebremst. Ein Kreuzbandriss warf Kaube in der abgelaufenen Saison weit zurück. Erst im März stand er wieder auf dem Platz. Nun folgt der nächste Schritt, diesmal in der 3. Liga.

Verl setzt auf Tempo und Vielseitigkeit

Intern war Kaube in Verl offenbar längst kein unbekannter Name mehr. Sportvorstand Zlatko Janjic macht deutlich, dass der Klub den Angreifer schon länger beobachtet hatte. Seit rund zwei Jahren sei Kaube ein Thema gewesen, nun habe sich die Gelegenheit ergeben, den Transfer zu realisieren.

Vor allem sein Profil passt in das Anforderungsbild der Verler. Janjic beschreibt den Neuzugang als Spieler, der auf der rechten Schiene flexibel einsetzbar ist, dabei viel Tempo mitbringt und körperlich überzeugt. In Augsburg habe Kaube seine Qualität immer wieder angedeutet, nun gehe es darum, diese Leistungen auch dauerhaft auf den Platz zu bringen.

Kaube sieht in Verl den richtigen Schritt

Auch der Neuzugang selbst verbindet mit dem Wechsel klare Erwartungen. Der Schritt nach Verl fühle sich für ihn „goldrichtig“ an, sagt Kaube, der in Ostwestfalen ein Umfeld gefunden sieht, das zu seiner Art Fußball zu spielen passt. Besonders die Ausrichtung des Teams scheint ihn überzeugt zu haben. Der planvolle Ballbesitzfußball, den der Sportclub anstrebt, komme seiner Spielweise entgegen.

Statt lange auf seine Vergangenheit zu schauen, richtet Kaube den Blick nach vorn. Anfang Juli will er beim Trainingsauftakt starten, die Mannschaft kennenlernen und sich möglichst schnell in seinem neuen Umfeld zurechtfinden.

Eine Personalie mit Perspektive

Für Verl ist dieser Transfer deshalb spannend, weil er mehrere Ebenen zusammenführt. Kaube bringt Erfahrung aus dem Regionalligaalltag mit, gilt als athletisch starker Spieler mit Tempo und kommt zugleich mit dem Hunger eines Profis, der nach einer schwierigen Phase wieder angreifen will. Genau solche Personalien können in einer langen Drittligasaison an Bedeutung gewinnen.

Dass er nach seiner Verletzung bereits im Frühjahr zurückgekehrt ist, verleiht dem Wechsel zusätzliche Dynamik. Jetzt wird sich zeigen, wie schnell Kaube den Sprung in die neue Liga schafft und ob er jene Konstanz findet, die sich die Verantwortlichen in Verl von ihm erhoffen. Der Transfer ist deshalb nicht nur eine Kaderergänzung, sondern auch ein Vertrauensvorschuss in einen Spieler, dessen Weg gerade erst wieder Fahrt aufnimmt.

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