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Zwei Siege fehlen: Duisburg rückt an die eigene Bestmarke heran

Foto: Lars Zimmermann Sportfotografie

Ein Platzverweis und ein Rückstand haben den MSV Duisburg nicht von seinem vierten Saisonsieg abgehalten. Beim 2:1 in Regensburg behauptete sich die Mannschaft von Dietmar Hirsch trotz erheblicher Rückschläge. Damit bleiben die Zebras nicht nur ohne Punktverlust – auch eine Wiederholung ihrer Rekordserie aus der Vorsaison ist weiter möglich. 

Noch zwei Siege bis zur eigenen Marke

Sechs Erfolge in den ersten sechs Ligaspielen: Mit dieser Serie hatte Duisburg in der vergangenen Saison einen Drittligarekord aufgestellt. Zwei weitere Siege fehlen dem MSV aktuell, um diesen Wert einzustellen. Nach vier Spieltagen stehen zwölf Punkte zu Buche; kein anderes Team der Liga hat bislang die volle Ausbeute geholt.  Die nächste Aufgabe führt die Duisburger am Samstag, 12. September, zu Fortuna Düsseldorf. Anstoß ist um 14 Uhr, MagentaSport und der WDR übertragen live. Die Begegnung bildet für den MSV den Auftakt der Englischen Woche.

Hirsch würdigt die Reaktion seiner Spieler

Nach dem Erfolg in Regensburg stellte Hirsch vor allem die Haltung seiner Mannschaft heraus. Laut DFB lobte der Trainer deren Moral, Willen und Zusammenhalt. „Ich bin sehr stolz“, sagte er.  Für die entscheidenden Treffer hatten Peter Remmert und Tobias Fleckstein gesorgt. Remmert erzielte in der 71. Minute den Ausgleich, Fleckstein machte zehn Minuten später aus dem drohenden Punktverlust einen Auswärtssieg. Duisburg begnügte sich damit auch in Unterzahl nicht mit dem zwischenzeitlichen 1:1.

Dabei hatten die Gäste bereits seit der 25. Minute ohne Lex Tyger Lobinger auskommen müssen. Der Angreifer war wegen einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz geflogen. Nach dem Seitenwechsel brachte Lucas Hermes den Jahn zudem in Führung. Beide Duisburger Tore fielen also unter Bedingungen, die zunächst für die Gastgeber gesprochen hatten. 

Das Torverhältnis hebt diesen Start hervor

Schon jetzt fällt der Vergleich mit dem Vorjahr zugunsten des MSV aus: Statt 11:4 stehen nach vier Begegnungen diesmal 12:3 Tore zu Buche. Zusammen mit den zwölf Punkten ergibt das laut DFB die beste Vier-Spiele-Bilanz seit Einführung der 3. Liga zur Saison 2008/2009. Vier Auftaktsiege gelangen einer Mannschaft nun zum sechsten Mal.  Auch die früheren Vergleichswerte bleiben dahinter: Kickers Offenbach erreichte 2010/2011 nach vier Siegen ein Torverhältnis von 10:2, der SSV Jahn Regensburg in derselben Spielzeit 7:0. Beim TSV 1860 München waren es 2022/2023 nach vier Erfolgen 10:3 Tore.

Davon zu unterscheiden ist die längste ungeschlagene Serie zu Saisonbeginn. Hier führt Dynamo Dresden mit zwölf Partien und 32 Punkten aus der Saison 2015/2016. Der 1. FC Saarbrücken blieb 2011/2012 zunächst elfmal ohne Niederlage, Duisburg in der vergangenen Saison zehnmal.  Ein Sieg in Düsseldorf wäre somit noch kein neuer Serienrekord. Er würde den MSV aber bis auf einen Erfolg an die eigene Sechs-Siege-Marke heranführen.

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