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DFB gibt Eilenriedestadion frei – Havelse hat wieder eine Alternative zur großen Arena

Für den TSV Havelse ist eine wichtige Hürde abseits des Platzes gefallen. Der DFB hat das Eilenriedestadion als weitere Heimspielstätte für die 3. Liga zugelassen. Das erste Spiel nach der Freigabe ist bereits absolviert: Am Dienstag trennten sich die Niedersachsen dort mit 2:2 von den Würzburger Kickers. Die lange offene Stadionfrage hat damit eine konkrete neue Grundlage. Sportlich wartet Havelse weiter auf den nächsten Sieg.

Die Entscheidung des Verbandes stammt vom 12. Oktober. Sie geht über eine bloße Aussicht auf Rückkehr hinaus: Die erforderlichen Nachweise liegen nach DFB-Angaben inzwischen vollständig vor. Zuvor hatte der Klub seine Heimspiele auf Grundlage der Zulassung für die Heinz von Heiden Arena bestreiten müssen. 

Zusatztribünen erfüllen die Kapazitätsvorgabe

Ein zentraler Punkt waren die mobilen Zusatztribünen. Mit ihnen konnte Havelse die vorgeschriebene Mindestkapazität von 5.001 Zuschauerplätzen nachweisen. Damit beseitigte der Verein ein Hindernis, das den Wechsel in die kleinere Spielstätte bislang verhindert hatte. Die Genehmigung gilt ausdrücklich für eine weitere Heimspielstätte. Daraus folgt keine automatische Verpflichtung, jede kommende Begegnung im Eilenriedestadion auszutragen. Für Fans bleibt deshalb der jeweils offiziell bestätigte Spielort entscheidend. Ebenso wenig handelt es sich um eine Freigabe des vereinseigenen Wilhelm-Langrehr-Stadions in Garbsen: Zugelassen wurde das Eilenriedestadion in Hannover.

Aus der Hoffnung ist eine bestätigte Lösung geworden

Noch vor der Entscheidung hatte die Frage nach der Rückkehr die regionale Berichterstattung beschäftigt. Liga3-News berichtete am 12. Oktober über die Hoffnungen von Vereinschef Daniel Wolter auf eine schnelle Lösung. Dieser damalige Zwischenstand ist durch die offizielle Zulassung inzwischen überholt.  Für Havelse bedeutet die Entscheidung zunächst mehr Planungssicherheit bei der Organisation seiner Heimspiele. Welche konkreten wirtschaftlichen Entlastungen daraus entstehen, lässt sich allerdings nicht beziffern. Der Verband bestätigt die erfüllten Voraussetzungen, veröffentlicht darin aber keine Gegenüberstellung von Mieten oder Veranstaltungskosten der beiden Stadien.

Das erste Spiel endet mit einer Enttäuschung

Auf dem Platz brachte die Rückkehr noch nicht das erhoffte Erfolgserlebnis. Gegen Würzburg führte Havelse zur Pause mit 2:0, musste am Ende jedoch ein 2:2 hinnehmen. Der Ausgleich fiel durch einen Strafstoß in der Nachspielzeit. Nach dem 0:5 in Regensburg am vorherigen Wochenende war das immerhin ein Punkt, angesichts des Spielverlaufs aber eine verpasste Gelegenheit. 

Die beiden Entwicklungen müssen deshalb getrennt betrachtet werden. Organisatorisch hat Havelse einen nachweisbaren Fortschritt erzielt. Für den Kampf um den Klassenverbleib bleibt die Mannschaft gefordert, Führungen auch in Siege umzusetzen. Eine zugelassene Spielstätte schafft dafür den Rahmen; die fehlenden Punkte muss der TSV selbst holen.

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