Dynamo Dresden ist sportlich in die 3. Liga abgestiegen. Dennoch möchte man nun eine mögliche Aussetzung der Abstiegsregelung rechtlich prüfen lassen.
Kein anderer Klub in der 2. Bundesliga hat so sehr unter der Corona-Pandemie leiden müssen wie die Sachsen. Aufgrund einer 14-tägigen Quarantäne des Vereins hatte der Absteiger ein straffes Restprogramm vor sich, welches gegenüber den anderen Teams ein nachteil im Klassenerhalt dargestellt haben soll.
Becker appelliert an die sportliche Fairness
Ralf Becker, neuer Sportgeschäftsführer von Dresden bestätigte nun gegenüber der „SportBild“, dass der Verein eine Anwaltskanzlei eingeschaltet habe, um die Aussetzung der Abstiegsregelung zu überprüfen. Ein solcher Schritt wäre für Becker „als solidarische Botschaft‚“ zu verstehen und „auch ein ‚großer Imagegewinn“. Die SGD würde somit am Grünen Tisch den Klassenerhalt bekommen. „Das würde zeigen, dass sich alle Vereine zu Recht für eine Saisonfortsetzung ohne egoistische Überlegungen ausgesprochen haben“, so der 49-Jährige.
Weiter sagt er: „Mit mehr Mannschaften in der Liga würden in mehr Spielen mehr Einnahmen generiert. Damit könnten Corona-Einbußen abgemildert werden.“
