Vor etwa zweieinhalb Jahren ist man aus der 2. Bundesliga abgestiegen, wollte eigentlich schnellstmöglich wieder zurück. Bis 2022 soll nun die Zweitliga-Rückkehr perfekt gemacht werden.
Das der 1.FC Kaiserslautern ein Verein mit Ambitionen ist, dass ist wohl unumstritten. Nach dem in den ersten beiden Anläufen nach dem Abstieg der direkte Wiederaufstieg in Liga 2 nicht geklappt hat, möchte man dies nun bis 2022 verwirklichen. Aber auch in dieser Saison, spielt man weit hinter den Erwartungen. Zwar hat man gerad einmal neun Punkte Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz, doch mit gerade einmal 14 Zählen aus 13 Partien, ist das Ziel erst einmal der Klassenerhalt. In der laufenden Spielzeit ging man in dieser Saison gerade einmal zwei Mal als Sieger vom Feld.
Siegesserie muss her
Damit die Roten Teufel eine realistische Chance auf den Aufstieg in dieser Saison haben, müsste eine wahnsinnige Serie hingelegt werden. Vor dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg, macht Jeff Saibene eine ordentliche Ansage: „Wir brauchen Siege und wollen bis zur Winterpause ungeschlagen bleiben.“ Zuletzt war man sechs Spiele ungeschlagen, diese Serie gilt es nun weiter auszubauen. Gegen den MSV Duisburg soll möglichst dann der nächste Sieg her. Den Gegner trotz der anhaltenden Krise will man dennoch nicht unterschätzen: „Duisburg zu unterschätzen, wäre ein großer, großer Fehler. Wenn man sich die Mannschaft ansieht, merkt man doch, dass mit Moritz Stoppelkamp, Vincent Vermeij und Ahmet Engin viel Potenzial in der Offensive vorhanden ist.“
Falls es diese Saison mit dem Aufstieg nicht klappt, dann soll es spätestens nächste Saison klappen: „Im Rahmen unserer Fünf-Jahres-Planung sieht die sportliche Entwicklung den Aufstieg in die 2. Bundesliga spätestens zum 30. Juni 2022 vor„, so Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt gegenüber „Der Betze brennt„. Der 51-Jährige weiter: „Je früher uns dies gelingt, desto besser. Je später, desto schwieriger gestaltet sich die Situation. Erzwingen lässt sich der Aufstieg allerdings nicht. Vielmehr ist eine kontinuierliche, harte Arbeit von Nöten.“



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