Die Lage beim 1.FC Kaiserslautern ist nach wie vor kritisch. Sechs Punkte beträgt der Abstand auf das rettende Ufer. Im Falle eines Abstiegs in die Regionalliga, möchte man offenbar keine Stadionmiete mehr bezahlen.
Laut Informationen des „SWR„, will der 1.FC Kaiserslautern im Falle eines Abstiegs in die Regionalliga, keine Mieter mehr für das Stadion bezahlen. Die Roten Teufel zahlen derzeit eine Stadionmiete in Höhe von 625.000 Euro pro Jahr. In der Regionalliga, würde dieses Geld wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Ursprünglich war ein Betrag in Höhe von 3,2 Millionen Euro für die Stadionmiete vorgesehen. Bereits im vergangenen Jahr konnte man sich jedoch zusammen mit der Stadt auf eine Reduzierung der Pacht einigen.
Erste Gespräche sollen bereits laufen
Die Roten Teufel sollen nun offenbar einen Zuschuss der Stadt für die Betriebskosten fordern. Demnach liegt dieser bei rund 1,5 Millionen Euro. Bereits vor kurzem hatte Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt gegenüber dem „SWR“ gesagt, dass Regionalligaspiele auf dem Betzenberg unrealistisch sind. „Jeder kennt die Probleme, die der Klub mit dem Stadion hat, seitdem er nicht mehr in der Bundesliga spielt. So schön und atmosphärisch der Betzenberg auch ist, es ist schwierig, dieses Szenario bei einem Abstieg aufrecht zu erhalten.“
Auf Anfrage des „SWR“ äußerte sich die Stadt wie folgt: „Grundsätzlich gilt der zwischen der Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH und dem 1. FC Kaiserslautern vereinbarte und aktuell gültige Pacht- und Betreibervertrag für alle Spielklassen, also auch im Falle eines Abstiegs“. Demnach sollen aber bereits erste Gespräche laufen. Sollte es erneut zu einer Reduzierung der Pacht kommen, müsste dies von der Stadiongesellschaft und den zuständigen Germien der Stadt beschlossen werden.



Diskussion eröffnen
Sachlich, fair und direkt über die 3. Liga diskutieren.