Am morgigen Mittwoch trifft der SV Waldhof Mannheim auf den FSV Zwickau. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Schwäne macht der Cheftrainer der Mannheimer deutlich, was er sich für die Zukunft wünscht.
Nach dem Spiel gegen den Halleschen FC, welches man mit 3:1 verloren hatte, hat tief gesessen. Daher hat man den Fokus in dieser Woche darauf gelegt, die Mannschaft „wieder aufzubauen“. Neidhart macht deutlich, dass sich die Situation nicht verändert hat. „Daheim hui und Auswärts pfui!“ Weiter sagt er: „Das ist eine Situation mit der wir überhaupt nicht zufrieden sind und wir da schleunigst die Kurve bekommen müssen.“ Vor allem die Defensivleistung bemängelt Neidhart und spricht von einer „katastrophalen Verteidigung, wo wir einfach Aussetzer haben und es dem Gegner so einfach machen, Tore zu schießen.“
Jeder soll sich einmal selbst hinterfragen
Von seinen Spielern erwartet der 54-Jährige, dass sich „jeder mal selbst hinterfragt, ober er alles dafür tut in dieser Situation, so dass wir auswärts dann auch diese Spiel gewinnen„. Da muss man halt „auch mal die Brust raus und voranmarschieren als Mannschaft und das erwarte ich von den Jungs einfach“. Denn man „sieht bei uns deutlich, dass wir auch in der Führung keine Spieler haben, die das Heft in die Hand nehmen, sondern eher wir als gesamte Mannschaft das hinbekommen müssen„. Die Charakterfrage stellt sich dabei nicht, denn „die Jungs sind charakterlich einwandfrei, dafür lege ich meine Hand ins Feuer.“
Verzichten müssen die „Buwe“ im Spiel gegen Zwickau Dörfler (krank), Schnatterer (familiär verhindert), sowie Höger (Kreuzbandriss) und Karbstein. Für das Spiel gegen den FSV Zwickau wurden über 8.000 Tickets verkauft, darunter ungefähr 100 aus Zwickau.



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