FCS-Stürmer Sebastian Jacob möchte nach langer Leidenszeit möglichst bald wieder auf dem Platz stehen – am liebsten noch vor Saisonbeginn. Doch wie realistisch ist das?
Als das Training des 1. FC Saarbrücken begann, musste Jacob noch vom Spielfeldrand aus zuschauen. „Als ich mich damals verletzt habe, hieß es: Es sind acht Monate bis zur neuen Saison, das kann schon klappen„, so der Stürmer gegenüber der „Saarbrücker Zeitung„. Am 15. Oktober vergangenen Jahres beim Drittligaspiel gegen den FSV Zwickau lag Jacob plötzlich schreiend auf dem Rasen. Zwei Tore hatte er zuvor zum 3:2-Heimsieg beigesteuert – seine vorerst letzten. Denn die bittere Diagnose lautete Kreuzbandriss, eine Operation war unumgänglich. Doch diese verlief erfolgreich, und auch die Reha verlief reibungslos.
Doch wie es bei Rehabilitationsmaßnahmen oft der Fall ist, verlief auch die Genesung von Jacob nicht geradlinig. „Als es intensiver wurde mit den Lauf- und Krafteinheiten war immer wieder Flüssigkeit im Knie. Wir haben dann versucht, die Intensität anzupassen. Aber das Knie wurde nicht reizfrei. Letztlich haben wir uns für eine zweite Operation entschieden„, so Jacob gegenüber der Zeitung. Der Plan ist nun, dass er in zwei Wochen mit ins Trainingslager geht. Leichte Ballübungen soll der Stürmer dann bereits schon wieder mitmachen. Zum Saisonstart erhofft man sich, dass Jacob wieder fit sein wird.



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