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Dabrowskis Kritik nach Münster-Pleite: Auf der Suche nach Konstanz

Rot-Weiss Essen scheint in dieser Saison auf fremden Plätzen vom Pech verfolgt zu sein. Die jüngste Auswärtsniederlage gegen Münster (1:2) war bereits die sechste Pleite auf des Gegners Platz und setzte die Serie von drei Auswärtsniederlagen in Folge fort. Trainer Christoph Dabrowski präsentierte nach der Partie eine lange Liste von Mängeln, die es abzustellen gilt.

Trotz der wiederholten Rückschläge auf dem Platz zeigte sich einmal mehr die Treue der RWE-Fans. Mehr als 1.000 Fans begleiteten die Mannschaft nach Münster und spendeten nach dem Spiel mit Applaus und Sprechchören Trost und Unterstützung. Diese bedingungslose Unterstützung tat Dabrowski besonders weh, wie er in einem Interview mit „MagentaSport“ sagt. „Die Fans haben uns maximal unterstützt„, lobte er. Doch auch ihre Unterstützung konnte nicht über die Schwächen der Mannschaft hinwegtäuschen. Dabrowski bemängelte fehlende Energie und Ausstrahlung sowie eine zu hohe Fehlerquote und mangelnde Zweikampfstärke.

Gebrauchter Tag in Münster: Rot-Weiss Essen lässt wichtige Punkte liegen

Symptomatisch für den gesamten Spielverlauf waren die Gegentore. Ein frühes Gegentor nach nur vier Minuten und ein zweites zehn Minuten vor Spielende zeigten, dass die Mannschaft weder bei Standards noch in entscheidenden Momenten die nötige Wachsamkeit an den Tag legte. Dabrowski fasste das Spiel als „gebrauchten Tag“ zusammen und betonte, dass ohne die nötige Wachsamkeit kein Anspruch auf Punkte bestehe.

Die Enttäuschung über die verpasste Chance, näher an den Relegationsplatz heranzurücken, war groß, doch die Mannschaft blickt bereits auf das nächste Spiel. Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich am kommenden Samstag im Heimspiel an der Hafenstraße, wo RWE eine beeindruckende Bilanz vorweisen kann.