Sollte der Platz im Ludwigspark bis Sonntag nicht bespielbar sein, wird das Spiel abgesagt, da eine Verlegung aus logistischen Gründen nicht möglich ist.
Der 1. FC Saarbrücken war nicht verpflichtet, dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Ausweichspielstätte zu nennen, wie er gegenüber der „Saarbrücker Zeitung“ bestätigte. Ein FCS-Sprecher nannte zwar das Stadion des FSV Frankfurt als mögliche Ausweichspielstätte, die Arenen in Mainz und Kaiserslautern scheiden aber wegen der Größe, der Kosten und des angespannten Verhältnisses zu den Fans aus. Gleiches gilt für den FC Homburg, dessen Waldstadion zudem nicht den Anforderungen der dritten Liga entspricht. Auch ein Ausweichen auf das Nationalstadion in Luxemburg scheidet aus, da die DFB-Regularien Spiele auf deutschem Boden vorsehen.
Fehlende Alternativen bei Spielstätten
Hinsichtlich der Folgen der Spielabsagen zeigte sich Vereinssprecher Müller vorsichtig optimistisch, dass keine Strafen zu erwarten seien, „wissen aber sehr wohl, dass ein weiterer Spielausfall dringend vermieden werden muss, insbesondere die Durchführung des DFB-Pokalspiels gegen Borussia Mönchengladbach darf keinesfalls mehr als gefährdet wahrgenommen werden.“ Der DFB hält sich zu möglichen Sanktionen bedeckt und versichert, dass man nicht öffentlich über Vermutungen spreche. Konsequenzen würden erst kommuniziert, wenn es zu einem weiteren Spielausfall kommen sollte. Derzeit geht man davon aus, dass die restlichen Heimspiele der Saison wie geplant im Ludwigsparkstadion stattfinden können.



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