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Ernüchterung im Liga-Alltag: Saarbrückens Kampf um Form und Hoffnung

Foto: 1. FC Saarbrücken

Der 1. FC Saarbrücken hat zuletzt in der dritten Liga enttäuscht, vor allem bei der 0:2-Niederlage gegen Duisburg, bei der die Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit schwächelte.

Während man wenige Tage zuvor noch im DFB-Pokal gegen Mönchengladbach, den Einzug ins Halbfinale bejubeln konnte, will es in der 3. Liga nicht so richtig laufen. Trotz dieses Erfolges befindet sich der FCS in einer schwierigen Phase: Aus den letzten vier Spielen gab es nur einen Sieg, darunter zwei Niederlagen und ein Unentschieden, wobei der einzige Erfolg gegen den Tabellenletzten Freiburg II erzielt wurde. Mannschaftskapitän Manuel Zeitz wehrte sich selbstkritisch dagegen, diese Leistungsschwankungen allein auf das Pokalspiel zurückzuführen, und verwies auf die generelle Schwierigkeit, sich in der Liga gegen bestimmte Gegner durchzusetzen. „Das ist dann für die Liga einfach zu wenig“, so Zeitz.

Aufstiegsträume in der Warteschleife: Saarbrückens kritischer Weg zum Pokal

Auch Trainer Rüdiger Ziehl erkannte Ermüdungserscheinungen bei den Spielern, die zu einer negativen Stimmung in der Mannschaft führten. „Natürlich geht man jetzt mit einem schlechten Gefühl in die Pause“, so Ziehl. Für den 1. FC Saarbrücken geht es nun im Viertelfinale des Landespokals gegen den Sechstligisten Borussia Neunkirchen um die vielleicht letzte Chance, sich für den nächsten DFB-Pokal zu qualifizieren. Das Minimalziel, Platz vier für die Pokalteilnahme und den Aufstieg, scheint in weite Ferne gerückt. „Wir alle wissen, dass wir davon im Moment ganz weit entfernt sind. Da bringt’s jetzt auch nichts, darüber zu reden“, so Zeitz weiter.

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