Der Pokalauftakt hat es direkt in sich. Die Roten Teufel müssen in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokal auswärts beim SV Waldhof Mannheim antreten, ein Derby mit besonderer Brisanz und viel Tradition.
Derby statt Pflichtaufgabe
Die Auslosung in der ARD-Sportschau brachte dem SV Waldhof Mannheim einen emotionalen Start in den neuen DFB-Pokal. Gezogen wurden die Paarungen von Deniz Aytekin, der Kaiserslautern ein Auswärtsspiel in Mannheim bescherte. Für beide Vereine ist dieses Duell mehr als nur eine Pokalpartie. Wenn der FCK auf Waldhof trifft, geht es immer auch um Rivalität, Atmosphäre und Prestige.
FCK aus dem Profitopf gezogen
Kaiserslautern gehörte bei der Auslosung zu den höher eingestuften Mannschaften. Die Einteilung erfolgte wie gewohnt in zwei Lostöpfe, wobei die Profiteams den Amateurvertretern zugelost wurden. Waldhof Mannheim profitiert dabei vom Heimrecht, das den Klubs aus dem unteren Lostopf in der ersten Runde grundsätzlich zusteht.
Pokalstart im Spätsommer
Die erste Runde des DFB-Pokals wird im Spätsommer ausgetragen, am 21. bis 24. August sowie 1. und 2. September 2026. Danach folgen die weiteren Runden im Herbst und Winter, ehe im Frühjahr die entscheidende Phase beginnt. Das Endspiel steigt traditionell im Berliner Olympiastadion.
Auch finanziell ein wichtiger Wettbewerb
Neben Prestige und sportlicher Bühne bleibt der Pokal auch wirtschaftlich attraktiv. Schon ein Weiterkommen in der ersten Runde bringt den Vereinen eine stattliche Prämie ein. Für die „Buwe“ wäre ein erfolgreicher Start daher doppelt wertvoll. Für den SV Waldhof Mannheim beginnt der Wettbewerb damit nicht mit einem ruhigen Pflichttermin, sondern mit einem echten Stresstest.
