Der Fußball-Drittligist MSV Duisburg hat nach Angaben von Geschäftsführer Thomas Wulf die lang ersehnte Finanzierungslücke erfolgreich geschlossen.
Am Montag wurden die letzten bürokratischen Formalitäten erledigt und Wulf bestätigte, dass die Lizenzbedingungen für die kommende Saison nun erfüllt sind. „Wir sind durch„, so der Geschäftsführer gegenüber der „WAZ„. Im Vergleich zu früheren Zeiten, in denen der MSV Duisburg mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte, ist dies ein großer Fortschritt. Mit der Übergabe der Abschlussbuchungen an den Deutschen Fußball-Bund in Frankfurt ging ein langer Prozess zu Ende, in dem viele Details mit dem DFB besprochen wurden. Durch intensive Erläuterungen und Verhandlungen konnte der ursprünglich siebenstellige Fehlbetrag auf einen sechsstelligen Betrag reduziert werden.
Verhandlungen mit potenziellen Neuzugängen können beginnen
Mit Spannung wird nun die Entscheidung des DFB erwartet, die voraussichtlich Ende der Woche bekannt gegeben wird. Aufatmen kann auch Sportvorstand Ralf Heskamp, der nun Gewissheit über den Etat für die kommende Saison hat. Der Etat fällt zwar geringer aus als im Vorjahr, bietet aber dennoch eine solide Grundlage für die Planung des Teams. Heskamp, der in der Vergangenheit erfolgreich Vertragsverlängerungen und Neuverpflichtungen für den MSV Duisburg abgewickelt hat, kann nun konkret in die Verhandlungen mit potenziellen Neuzugängen einsteigen.
Einige Vertragsverhandlungen befinden sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Unter anderem laufen Gespräche mit Marlon Frey, Kolja Pusch, Benjamin Girth und Lukas Raeder. Mit diesem Quartett strebt der MSV Duisburg eine Verlängerung an, um die Kontinuität im Team zu wahren. Mit dem Wegfall von zwei Kostenstellen durch die abgefundenen Hagen Schmidt und Ivica Grlic hat Heskamp nun auch finanziell etwas mehr Spielraum.



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