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Streit um Spielverlegung: Essener Sportdirektor Steegmann hinterfragt Entscheidungsgrundlagen

Die Verlegung des Fußballspiels zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Rot-Weiss Essen vom 30. März auf den 24. April sorgt weiter für hitzige Diskussionen. Nach RWE-Trainer Christoph Dabrowski hat sich nun auch Marcus Steegmann, Direktor Profifußball bei Rot-Weiss Essen, kritisch geäußert.

Fragen zur „Integrität des Wettbewerbs“

Steegmann hinterfragt die Begründung für die Verlegung – den Schutz des Rasens für ein anstehendes Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern – und sieht darin keine ausreichende Rechtfertigung. In einem Gespräch mit der „WAZ“ äußert er sein Unverständnis: „Ich habe wenig bis kein Verständnis für die Entscheidung, weil es doch möglich sein muss, Ende März, Anfang April zwei Spiele innerhalb von vier Tagen entweder zu absolvieren oder ein Ausweichstadion zu besorgen„. Er betont die Bedeutung der Integrität des Wettbewerbs, insbesondere da der 1. FC Kaiserslautern kurz vor dem Pokalspiel noch ein Heimspiel bestreiten muss. Die Beeinträchtigung des sportlichen Wettbewerbs sei eine reale Gefahr.

Kritik an Entscheidungsfindung

Der Geschäftsführer macht deutlich, dass eine Spielverlegung „so nicht fallen“ dürfe, zumal Rot-Weiss Essen mit einer weiteren englischen Woche und den Sperren von Andreas Wiegel und Ron Berlinski im Derby gegen den MSV Duisburg vor zusätzlichen Herausforderungen stehe. „Es muss andere Möglichkeiten geben, dass dieses Spiel eben stattfinden kann.“ Trotz der deutlichen Kritik an der Verlegungsentscheidung richtet Rot-Weiss Essen den Blick nach vorne. Das Thema sei abgehakt, erklärte Steegmann: „Wir konzentrieren uns lieber auf diese englische Woche, um dann in bestmöglicher Verfassung zu sein und in dieser Woche möglichst viele Punkte zu holen.“