Termin steht Fest. am 12. Mai geht es für Gerry Ehrmann gegen seinen alten Arbeitgeber, dem 1.FC Kaiserslautern vor das Arbeitsgericht.
Die Roten Teufel haben den bis zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem langjährigen Torwarttrainer Gerry Ehrmann am 6. März fristlos gekündigt, nach dem der 61-Jährige wegen nicht zu tolerierender Vorkommnisse bereits am 23. Februar freigestellt worden war.
Zukunft nach wie vor ungewiss
Ehrmann selbst geht davon aus, dass nach 24 Jahren im Verein keine Befristung mehr gilt und der 1.FCK ihn weiterhin beschäftigen muss. Aus diesem Grund hat die FCK-Legende eine Klage beim Arbeitsgericht Kaiserslautern eingereicht. Die Prozessparteien diskutieren derweil noch darüber, ob vor der Durchführung des Gütetermins ein Schlichtungsverfahren beim Südwestdeutschen Fußballverband durchgeführt werden muss. Das Gericht hat über dem vom 1.FC Kaiserslautern gestellten Antrag noch nicht entschieden. Desweiteren ist auch noch offen, ob die Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird. Grund hierfür ist die Corona-Krise.
Sollte Ehrmann vor dem Arbeitsgericht Recht bekommen, so könnte das Urteil weitreichende Folgen nach sich ziehen. Betreuer andere Vereine könnten somit die Entfristung ihres Vertrag einfordern.
