Rot-Weiss Essen und Malte Brüning gehen nach nur einer gemeinsamen Saison getrennte Wege. Der 22 Jahre alte Schlussmann kam bei den Drittliga-Profis nicht zum Einsatz, sammelte dafür Spielpraxis in der Reserve und feierte mit der zweiten Mannschaft den Aufstieg. Seine Laufbahn setzt Brüning künftig bei Eintracht Norderstedt fort.
Wechsel in die Regionalliga Nord
Für Brüning endet das Kapitel RWE nach einem Jahr. Der Torhüter schließt sich Eintracht Norderstedt an und spielt damit künftig in der Regionalliga Nord. Dort dürfte er auf mehr Einsatzmöglichkeiten hoffen, nachdem ihm der Sprung ins Essener Drittliga-Team verwehrt geblieben war. Brüning gehörte seit der Vorbereitung auf die Saison 2025/26 zum Torwartteam der Rot-Weissen. In einem Pflichtspiel der Profimannschaft wurde er allerdings nicht eingesetzt.
Wichtige Rolle beim Aufstieg der Reserve
Sportlich wertvoll war seine Saison dennoch: Zwölfmal lief Brüning für die zweite Mannschaft auf. Die Essener Reserve schaffte am Ende der Spielzeit den Sprung aus der Bezirksliga in die Landesliga. Damit verlässt der Schlussmann den Verein zumindest mit einem Mannschaftserfolg. Für die zweite Mannschaft war seine Unterstützung auch deshalb von Bedeutung, weil Brüning bereits Erfahrungen aus höheren Spielklassen mitgebracht hatte. Vor seinem Wechsel nach Essen war er unter anderem für den Hamburger SV und Eintracht Trier in der Regionalliga aktiv. Seine fußballerische Ausbildung hatte er zuvor auch im Nachwuchsbereich des SC Freiburg erhalten.
RWE würdigt professionelle Einstellung
Obwohl Brüning bei den Profis sportlich nicht zum Zug kam, hinterließ er nach Angaben des Vereins einen positiven Eindruck. Marcus Steegmann, Direktor Profifußball bei Rot-Weiss Essen, hob insbesondere den Trainingsfleiß und die professionelle Arbeitsweise des Torhüters hervor. Zudem bedankte sich der Klub für dessen Auftritte in der zweiten Mannschaft.
Der Wechsel nach Norderstedt eröffnet Brüning nun die Chance, sich wieder dauerhaft auf Regionalliga-Niveau zu präsentieren. Für RWE endet damit die Zusammenarbeit mit einem Torhüter, der zwar nicht auf der Drittliga-Bühne stand, seinen Beitrag zum erfolgreichen Jahr der Reserve aber dennoch leistete.



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