Mit Marco Höger konnte man einen Spieler im Sommer verpflichtet, der neben Bundesliga-Erfahrung auch auf mehrere Spiele in der Champions League zurückblicken kann. Seine Ziele hat der 32-Jährige nun klar definiert und lobt dabei auch die Unterstützung von den Rängen.
Mit Marco Höger und Marc Schnatterer konnte man in der Sommertransferperiode zwei Spieler verpflichtet, die dem SV Waldhof Mannheim nicht nur sportlich weiterhelfen, sondern auch mit ihrer Erfahrung in der Mannschaft für einen frischen Wind sorgen. In einem Interview mit „Mannheim24“ spricht Höger nun über seine Beweggründe für den Wechsel und seine Ziele mit dem SV Waldhof Mannheim. Bereits im Vorfeld wusste er, dass es „eine enorme Wucht von den Fans und vom Umfeld gibt und dass viel Tradition dahintersteckt.“ Mit der Stadt und dem Verein selbst hatte eher „weniger Berührungspunkte. Die Gespräche waren sehr gut und dann hat es einfach gepasst.“
Heimstärke als Vorteil nutzen
Ein besonderes Lob geht auch an die eigenen Anhänger. „Gemeinsam mit vielleicht ein, zwei anderen Vereinen sucht das in der 3. Liga seinesgleichen. Man muss sich mal vorstellen, was erst passiert, wenn wir mal eine Liga höher spielen. Es muss unser großes Faustpfand sein, dass wir mit unseren Fans in den Heimspielen die meisten Punkte holen.“ Tatsächlich können die Mannheimer in dieser Saison eine wahre Heimstärke beweisen. Lediglich im ersten Spiel der Saison gegen den 1.FC Magdeburg musste man sich im Mannheimer Carl-Benz-Stadion mit 0:2 geschlagen geben. Anschließend folgte ein Unentschieden und zuletzt vier Heimsiege in Folge.
Angesprochen auf die Frage, ob das Team schon reif für den Aufstiegskampf ist, hält sich der 32-Jährige noch bedeckt, macht aber auch klar, dass es „eine schöne Momentaufnahme ist und es war auch wichtig, dass wir mit einem Sieg in die Länderspielpause gegangen sind.“ Fest steht aber auch, dass gerade einmal ein Drittel der Saison gespielt ist. Mit dem SV Waldhof Mannheim hat Höger aber noch einiges vor. Sein Ziel ist es, „hier meine Karriere zu beenden. Es sei denn, der FC Barcelona ruft mich an. Dann überlege ich mir das nochmal„, so Höger mit einem schmunzeln.



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