Mit Terrence Boyd haben die Pfälzer wohl den Wintertransfercoup der 3. Liga gelandet. In einem Interview spricht der bullige Stürmer nun über seine Wechselgründe und das Ziel 2. Bundesliga.
Laut Medienberichten soll die Ablösesumme für Terrence Boyd bei rund 400.000 Euro liegen. „In Terrence haben wir den Spielertyp Stoßstürmer bekommen, der unserem Offensivspiel weitere Optionen gibt„, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen gegenüber dem „SWR“. Beim 2:0-Erfolg gegen Viktoria Berlin war Boyd noch nicht mit von der Partie. Demnach habe er schon seit 2020 Kontakt zu den Verantwortlichen der Roten Teufel gehabt. Gegenüber dem „SWR“ verrät er, dass der Wechsel eine „schwere Geburt“ war.
„Damals wollte Halle mich nicht verkaufen, das habe ich dann auch respektiert. Jetzt gab es irgendwann wieder Kontakt. Für mich war klar, dass ich diese Chance gerne nutzen wollte.“ Er führt aus: „Ich habe diesen Klub seit vielen Jahren auf dem Schirm. Er hat eine enorme Strahlkraft und ein enormes Potenzial. Das ist ein schlafender Riese mit diesen ganzen verrückten Fans. Von daher ist es eine Ehre, dass ich für so einen historisch großen Klub auflaufen darf.“ Mit den Pfälzern möchte er am liebsten in die 2. Bundesliga zurück, ist sich aber auch bewusst, dass dies keine leichte Aufgabe sein wird. „Wir gehören zu den Topteams. Der Klub ist aktuell nicht da, wo er hingehört. Das müssen wir uns aber erstmal erarbeiten.“ Ob der Aufstieg mit Boyd bereits in dieser Spielzeit gelingen wird? Die Roten Teufel belegen mit 39 Punkten aktuelle den zweiten Tabellenplatz der 3. Liga.



Diskussion eröffnen
Sachlich, fair und direkt über die 3. Liga diskutieren.