Am 6. November kam es im Derby zwischen dem 1.FC Saarbrücken und dem 1.FC Kaiserslautern zu mehreren Vorfällen. Das DFB-Sportgericht bittet die beiden Vereine nun zur Kasse.
Bereits vor dem Spiel wurden mehrere Böller und pyrotechnische Gegenstände gezündet, so dass sich der Spielbeginn um rund fünf Minuten verzögerte. Laut Angaben des DFB wurden während der ersten Halbzeit 15 weitere pyrotechnische Gegenstände von den Anhängern der Roten Teufel entzündet. 25 weitere bengalische Feuer und zehn Böller kommen vor Beginn des weiten Durchgangs hinzu, wodurch sich der Anpfiff ebenfalls um zwei Minuten verzögerte. In der zweiten Halbzeit wurden ebenfalls bengalische Feuer abgebrannt.
Vereine akzeptieren das Urteil
Im Heimbereich zählt der DFB insgesamt 20 Rauchtöpfe, fünf bengalische Fackeln sowie einen Böller. Außerdem sind im weiteren Spielverlauf weitere 39 pyrotechnische Gegenstände abgebrannt worden. Darüber hinaus wurden Fanutensilien des 1.FC Kaiserslautern abgebrannt. In Richtung des Schiedsrichtergespanns wurden kurz vor Spielende drei gefüllte Plastikbecher geworfen. Während der 1.FC Kaiserslautern mit einer Geldstrafe von 35.000 Euro belegt worden ist, müssen die Saarländer 24.000 Euro bezahlen.
Davon dürfen 10.500 Euro (FCK) und 8.000 Euro (FCS) für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden. Dem Urteil wurde bereits von beiden Verein zugestimmt, somit ist es rechtskräftig.



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