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MSV Duisburg: Schiedsrichter-Ärger nach Niederlage gegen Osnabrück

Es ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass man zuhause nicht gewinnen kann. Gegen den VfL Osnabrück musste man sich mit 1:2 geschlagen geben. Nicht nur die Heimniederlage sorgte für Unmut, sondern auch der Schiedsrichter.

Ein Tag zum vergessen für die Zebras. Nicht nur, dass man gegen den VfL Osnabrück mit 1:2 verloren hat, nein, kurz vor Spielende, wurde Sebastian Mai, Verteidiger von MSV Duisburg, mit einer gelben Karte verwarnt und wird das bevorstehende Derby gegen Rot-Weiss Essen aufgrund seiner zehnten Gelben Karte verpassen. Die Verwarnung wurde ihm gezeigt, nachdem er den Linienrichter auf eine Regelwidrigkeit hinweisen wollte. „Ich werde es im Leben nie verstehen. Man verbietet Spielern den Mund und man darf gar nichts mehr sagen. Der DFB hat dafür bestimmt auch eine Regel, ich kenne sie nicht. Es ist einfach traurig und schade, dass dem Spiel die Emotionen genommen werden“, wird Mai vom „Reviersport“ zitiert.

„Es ist egal wer spielt“ 

Obwohl der Ausfall von Mai und Marvin Senger im Abwehrbereich Probleme bereitet, ist Mai zuversichtlich was das kommende Spiel gegen Essen angeht. „Es ist egal, wer spielt. Wir haben eine Woche Zeit, uns vorzubereiten und ein Riesenspiel abzuliefern. Dann müssen es andere richten“, so Mai weiter. Auch Cheftrainer Torsten Ziegner bewertete die Situation mit zweierlei Maß und kritisiert, dass man Woche für Woche über solche Situationen diskutieren muss. Tobias Fleckstein wird im Derby gegen Essen auflaufen, fraglich jedoch noch, wer den zweiten Part im Zentrum übernehmen wird.

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