Am morgigen Samstag empfängt der 1. FC Saarbrücken den VfL Osnabrück. Die Niedersachsen gelten derzeit als eine der formstärksten Mannschaften der Rückrunde und liegen einen Punkt vor den Blau-Schwarzen. Dennoch will der FCS unbedingt den ersten Heimsieg in diesem Jahr einfahren.
„Osnabrück hat eine gute Mannschaft und einen Lauf. Dennoch muss es unser Anspruch sein, dass wir dieses Spiel gewinnen“, so Cheftrainer Rüdiger Ziehl vor der Partie. Der VfL Osnabrück hat sich zuletzt in der Spitzengruppe festgesetzt und gezeigt, dass man mit einer Serie schnell Boden gut machen kann. Dass die Osnabrücker plötzlich mit um den Aufstieg spielen, hat den FCS-Trainer nicht überrascht. „Die Qualität des Kaders ist gut, sie hatten einen problematischen Saisonstart.“ Ziehl weiß: „Sie kommen über eine geschlossene Mannschaftsleistung und haben zusätzlich eine hohe individuelle Qualität.“
Manuel Zeitz mahnt zur Ruhe trotz Negativserie
Mannschaftskapitän Manuel Zeitz mahnte trotz der jüngsten Negativergebnisse, die Ruhe zu bewahren. „Solche Phasen gibt es in einer Saison, da muss man die Nerven behalten. In dieser Liga muss man kompakt verteidigen und seine Chancen nutzen. Schaffen wir das, werden wir auch wieder Spiele gewinnen.“ Die Saarländer können im Topspiel gegen den VfL Osnabrück wieder auf Richard Neudecker setzen, der nach seiner Gelbsperre wieder in den Kader zurückkehren wird. Dafür muss Tobias Jänicke wegen einer entzündeten Halszyste passen. Neben den Langzeitverletzten Sebastian Jacob und Steven Zellner fehlen außerdem nach wie vor Frederik Recktenwald, Dominik Becker, Mike Frantz, Julius Biada und Pius Krätschmer.



