In fünf Tagen fiebern die Fans des 1. FC Saarbrücken und dem 1. FC Kaiserslautern dem Halbfinale des DFB-Pokals im Ludwigsparkstadion entgegen. Die Vorbereitungen für dieses Ereignis stehen allerdings unter keinem guten Stern, denn der Spielort hat erneut mit widrigen Wetterbedingungen zu kämpfen.
Trotz der jüngsten Regenfälle arbeitet die Stadt unermüdlich daran, den Platz spielbereit zu machen, die Zeichen stehen derweil auf Optimismus. Das Wetter hat in dieser Saison und in den vergangenen Jahren immer wieder für Kopfzerbrechen gesorgt, vor allem wenn es um den Zustand des Spielfelds ging. Die Herausforderungen reichten von durch Regen aufgeweichten Plätzen bis hin zu schwer bespielbaren Rasenflächen, wie es beim Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach der Fall war. Trotz der Erneuerung des Rasens im Februar und der Bemühungen um Verbesserungen bleibt die fehlende Drainage ein ständiger Stolperstein. Bei den angekündigten Regenfällen drohen neue Probleme.
Druckluftpflanzen und Dünger: Saarbrücken im Kampf gegen die Wassermassen
Um das Wasser in den Griff zu bekommen, wurden innovative Maßnahmen ergriffen: Das Spielfeld wurde abgedeckt und mit Druckluftlanzen wurden Löcher in den Boden gebohrt, um die Drainage zu verbessern. Diese und andere Maßnahmen wie das Ausbringen von Flüssigdünger und das Walzen des Rasens zeigen bereits Wirkung. Stadt und Verein stehen in ständigem Kontakt mit Fachleuten und dem DFB, um den Rasen in bestmöglichem Zustand zu halten.
Es besteht die Hoffnung, dass das Halbfinale und die restlichen Heimspiele der Saison wie geplant im Ludwigsparkstadion stattfinden können. Sollten die Bemühungen jedoch nicht ausreichen, hat der Verein auf Drängen des DFB bereits alternative Spielorte ins Auge gefasst, um mögliche Spielausfälle zu vermeiden.


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