Start News Waldhof Mannheim prüft offenbar Partnerschaft mit AB InBev

Waldhof Mannheim prüft offenbar Partnerschaft mit AB InBev

Beim SV Waldhof Mannheim könnte auf das angekündigte Ende der langjährigen Zusammenarbeit mit Eichbaum ein grundlegender Wechsel folgen. Nach Informationen des „Mannheimer Morgen“ beschäftigt sich der Drittligist offenbar mit einer Partnerschaft mit Anheuser-Busch InBev. Im Carl-Benz-Stadion soll dem Bericht zufolge künftig Spaten Helles ausgeschenkt werden, bestätigt ist eine Einigung bislang jedoch nicht.

Gespräche offenbar weit fortgeschritten

Dem „Mannheimer Morgen“ zufolge sollen die Gespräche zwischen dem SV Waldhof und dem internationalen Brauereikonzern bereits weit fortgeschritten sein. Anheuser-Busch InBev, zu dessen Marken auch die Münchner Brauerei Spaten gehört, könnte demnach die Nachfolge von Eichbaum als Bier- und Sponsoringpartner antreten. Offiziell ist diese mögliche Zusammenarbeit bislang nicht. Der SV Waldhof habe den Bericht auf Anfrage der Zeitung nicht bestätigt.

Auch von Anheuser-Busch InBev habe zunächst keine Antwort vorgelegen. Zudem sollen dem Bericht zufolge noch vertragsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Eichbaum offen sein. Eine Verkündung könnte laut „Mannheimer Morgen“ noch vor der Saisoneröffnung am 1. August erfolgen. Auch dieser Zeitplan ist bislang nicht vom Verein bestätigt worden.

Internationale Marke statt regionaler Brauerei

Die Wahl eines weltweit tätigen Konzerns könnte innerhalb der Waldhof-Anhängerschaft Diskussionen auslösen. Eichbaum und der SVW waren über viele Jahre eng miteinander verbunden. Einzelne Fans hatten sich in den vergangenen Monaten öffentlich mit der wirtschaftlich angeschlagenen Mannheimer Brauerei solidarisiert.  Daraus lässt sich allerdings keine einheitliche Haltung der gesamten Fanszene gegenüber einem möglichen neuen Partner ableiten. Aus sportökonomischer Sicht dürfte für den Verein neben der regionalen Verbundenheit auch entscheidend sein, welches Gesamtpaket ein Anbieter für Ausschank, Vermarktung und Sponsoring vorlegt. Sollte tatsächlich Spaten Helles angeboten werden, würde im Carl-Benz-Stadion künftig eine traditionsreiche deutsche Marke ausgeschenkt, die jedoch zu einem internationalen Konzern gehört.

Welde hatte ebenfalls Interesse

Als regionaler Kandidat hatte sich nach Angaben der Zeitung auch die Welde-Brauerei aus Plankstadt um die Partnerschaft bemüht. Verkaufschef Mario Heider erklärte demnach, das Unternehmen habe ein „wettbewerbsfähiges Angebot“ vorgelegt und hätte gerne mit dem SV Waldhof zusammengearbeitet. Die Entscheidung des Vereins müsse Welde jedoch akzeptieren.

Anheuser-Busch InBev ist im deutschen Profifußball bereits in mehreren Stadien vertreten. Beim SV Sandhausen werden mit Beck’s und Franziskaner Marken aus dem Konzernportfolio angeboten. Nach Angaben des Berichts soll ab der Saison 2026/27 zudem Anheuser-Busch Bud bei Bayer Leverkusen als Hauptmarke ausgeschenkt werden.

Für den SV Waldhof bleibt zunächst offen, wie die Lösung nach dem Ende der Eichbaum-Verbindung konkret aussieht. Erst eine offizielle Mitteilung könnte klären, ob Anheuser-Busch InBev tatsächlich neuer Partner wird, welches Bier im Carl-Benz-Stadion angeboten werden soll und wann die Zusammenarbeit beginnen könnte.

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