1.FC Saarbrücken: Darum läuft es wieder unter Ziehl

Nach dem sich Uwe Koschinat und der 1.FC Saarbrücken vor rund zwei Wochen getrennt haben, hat Manager Rüdiger Ziehl das Zepter übernommen. Tobias Jänicke lobt die Arbeit des Interimscoach und sagt, was er anders als sein Vorgänger macht.

Ursprünglich sollte am Dienstag ein neuer Cheftrainer präsentiert werden. Auf den letzten Metern, scheiterten jedoch die Verhandlungen. Manager Ziehl wird das Amt als Cheftrainers nun bis zur Winterpause weiter begleiten. Die Bilanz des 45-Jährigen sind drei Siege aus drei Pflichtspielen. Tobias Jänicke lobt den FCS-Manager und sagt gegenüber der „Bild„: „Rüdiger Ziehl hat der Mannschaft so einen kleinen Push gegeben. Er macht das sehr gut. In seiner unaufgeregten Art findet er trotzdem klare Worte und fordert Sachen ganz klar ein. Und er legt den Fokus wieder auf unsere Stärken, unseren Fußball.“

„Wir haben eine richtig gute Mannschaft“

Seit dem Ziehl die Rolle des Cheftrainers übernommen hat, lässt „er uns wieder ein bisschen von der Leine, und deswegen haben wir die zwei Spiele in der Liga auch gezogen.“ Doch warum war das nicht unter Uwe Koschinat möglich? „Man will ihm nichts Böses. Das größte Problem für die Leute war, dass es nicht so ansehnlich war. Die Jahre davor hat Saarbrücken für viel Ballbesitz gestanden, eher ein 4:3 und Spektakel als ein 1:0.“ Das die Saarländer einen guten Fußball spielen können, ist nichts neues, denn „wir haben eine richtig gute Mannschaft, die viel leisten kann, da sind wir wieder auf dem Weg dahin. Dass wir nicht nur immer kämpfen, machen, tun, sondern auch eine feine Klinge spielen können.“

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