Überfall auf Viktoria Köln-Fanbus: Polizei beschlagnahmt mutmaßliche Beute

Bereits Anfang des Jahres kam es zu einem Überfall auf einen Fanbus von Viktoria Köln. Der Verein vermeldete nun erste Erfolge seitens der Polizei. 

Am 25. Januar 2020 wurde nach der Rückkehr vom Auswärtsspiel in Chemnitz von Unbekannten Täter der Fanbus des FC Viktoria Köln angegriffen. Ein 37-Jähriger Fan wurde beraubt und schwer verletzt. Die Polizei hat nun die Wohnungen der sieben Mitgliedern einer Ultragruppierung durchsucht und konnte dabei Beweismaterial sicherstellen. Dies gab der Verein in einer Pressemitteilung bekannt. Angaben zur Zugehörigkeit der Ultragruppierung machte die Polizei nicht.

Täter sollen zur Rechenschaft gezogen werden

Carsten Rust, Pressesprecher der Polizei Köln sagt: „Drei der durchsuchten Wohnungen befinden sich in Köln, drei im Rhein-Sieg-Kreis und eine im Rhein-Erft-Kreis. Neben mutmaßlicher Tatbekleidung, Vermummungsmaterial und Schlagwerkzeugen, stellten die Ermittler auch mutmaßliche Beute sicher.“ Der Geschäftsführer Köllner Eric Bock äußerte sich zu dem Fall wie folgt: „Die Verantwortlichen dieser Straftat müssen unbedingt zur Verantwortung gezogen werden“, so Bock: „Denn unter den Insassen des Busses befanden sich auch Frauen und Jugendliche.“

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