Arminia Bielefelds Pokalmärchen: Rekordeinnahmen und gesicherte Zukunft

Die sensationelle Pokalreise von Arminia Bielefeld bis ins Halbfinale bringt nicht nur Prestige, sondern auch eine Verdoppelung des Saisonetats. Mit 7,5 Millionen Euro an Prämien und Ticketeinnahmen erlebt der DSC das finanziell erfolgreichste Jahr seiner Vereinsgeschichte.

Rekordeinnahmen durch Pokalerfolg

Nach dem Einzug ins Halbfinale konnte sich Arminia über weitere 3,35 Millionen Euro vom DFB freuen. Zusammen mit den bisherigen Prämien summieren sich die Einnahmen auf 6,49 Millionen Euro. Zusätzlich brachten vier ausverkaufte Heimspiele rund eine Million Euro ein. Ein weiteres Heimspiel im Halbfinale soll noch einmal rund 250.000 Euro bringen. Geschäftsführer Christoph Wortmann spricht gegenüber der „Neuen Westfälischen“ bereits vom „erfolgreichsten Ticketingjahr der Vereinsgeschichte“.

Lizenzprobleme fast gelöst – Planungssicherheit für die Zukunft

Dank der Einnahmen sind die finanziellen Anforderungen für die kommende Saison zu 90 Prozent erfüllt. Ohne die Pokaleinnahmen wären drastische Maßnahmen notwendig gewesen, so Wortmann. Jetzt könne Arminia sicherer planen, Schulden abbauen und einen Gewinn verbuchen.

Finale in Reichweite – Millionen winken

Bei einem Sieg im Halbfinale würde Bielefeld mindestens 2,9 Millionen Euro zusätzlich einnehmen, bei einem Pokalsieg sogar 4,3 Millionen Euro – plus die Qualifikation für die Europa League. Dafür müssten allerdings erst zwei Bundesligisten besiegt werden. Mit dem 1. FC Saarbrücken stand im vergangenen Jahr bereits ein Drittligist im Halbfinale des DFB-Pokals. Damals mussten sich die Jungs von Rüdiger Ziehl dem 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 (0:0) geschlagen geben.

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