Es war ein klares Ergebnis auf dem DFB-Bundestag. Der Spielbetrieb der 3. Liga wird fortgesetzt. 94,87 Prozent stimmen mit Ja.
Nun steht fest, die 3. Liga wird fortgesetzt. Es war ein klares Ergebnis auf dem DFB-Bundestag. 94,87 Prozent stimmten mit Ja. 12 Leute haben sich gegen eine Fortführung ausgesprochen. Damit steht auch fest, das ein Abänderungsantrag der Fußballverbände aus Sachsen und Sachsen-Anhalt auf einen Saisonabbruch abgelehnt wurde. Die restlichen elf Spieltage sollen in einem Rhythmus von englischen Wochen bis zum 4. Juli durchgezogen werden. Bis zum 11. Juli soll die Relegation zur 2. Liga abgeschlossen sein.
„Dem DFB bleibt gar keine andere Wahl, als die 3. Liga fortzusetzen. Es sollte jedem einleuchten, dass eine nationale Liga spielen können muss, selbst wenn das in zwei Bundesländern noch nicht möglich ist„, so Koch vor der Abstimmung. „Wir müssen uns nicht nur mit dem Jetzt, sondern auch mit der Zukunft befassen.“ Der DFB sei „nicht der Spielball einiger weniger, die noch dazu untereinander zerstritten sind„.
Aufstiegsregelung für die 3. Liga wurden angepasst
Außerdem setzte sich der DFB-Bundestag mit einer Regelung zum Aufstieg in die 3. Liga auseinander. Sollte die Saison in einer der Regionalligen vorzeitig beendet werden, so muss der zuständige Regionalverband über die sportliche Qualifikation zum Aufstieg in die 3. Liga entscheiden. Das jeweilige Team muss dem DFB gemeldet werden. So zuletzt geschehen beim VFB Lübeck.
Keine zweigleisige 3. Liga
Es war ein klares Ergebnis auf dem außerordentlichen DFB-Bundestag. 220 Leute haben sich gegen eine zweigleisige 3. Liga entschieden. Lediglich 18 Befürworter hat es gegeben. Damit steht fest, die 3. Liga bleibt eingleisig und der Antrag des saarländischen Fußballverbands wurde zurückgewiesen.
