Rein rechnerisch ist Dynamo Dresden zwar noch nicht abgestiegen, aber aufgrund der deutlich schlechteren Tordifferenz, ist ein Klassenerhalt in der 2. Bundesliga ausgeschlossen. Der Cheftrainer Markus Kauczinski will mit dem Verein in die 3. Liga und weiter das Team betreuen.
Nach dem Spiel gegen den SV Sandhausen (0:1) wirkte Kauczinski am „Sky„-Mikrofon auf die Frage, ob der Klassenerhalt noch möglich sei, ziemlich gereizt. „Soll das ein Witz ein? Wollen Sie mich jetzt verarschen, oder was?“ Aufgrund der schlechteren Tordifferenz (14 Tore) ist der Klassenerhalt in Liga 2 nicht mehr realisierbar. Aufgrund Dessen haben bereits die Planungen für die 3. Liga begonnen, wo auch der Trainer selbst eine Rolle spielen soll.
Kauczinski bleibt aus Überzeugung
Wie er bereits gegenüber „Tag24“ sagte, will er mit Dynamo in der 3. Liga ein Neuanfang starten. „Ja, ich bleibe an Bord„, heißt es. Er haben den Vertrag für die 3. Liga demnach „bei vollem Bewusstsein unterschrieben. Wenn man eine Mannschaft im Winter übernimmt, die Tabellenletzter ist, dann weiß man, was das bedeutet, dass es ein harter Kampf wird, dass alles passieren kann. Ich habe den Vertrag auch so unterschrieben, weil ich glaube, dass man in Dresden wieder etwas aufbauen kann.“
Der Coach weiß aber auch, dass es „ein langer Weg“ wird. „Aber ich glaube, dass es sich lohnt. Wir lecken jetzt ein, zwei Tage unsere Wunden. Dann stürzen wir uns in die Arbeit.“ In der 3. Liga konnte er bereits mit dem KSC Erfahrung sammeln. Als es 2012 von der 2. Bundesliga runter in die 3. Liga ging, gelang ihm ein Jahr später der direkte Wiederaufstieg.